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Frankfurt/Main: Angeborener Herzfehler: Auch als Erwachsener regelmäßig zur Kontrolle

Frankfurt/Main : Angeborener Herzfehler: Auch als Erwachsener regelmäßig zur Kontrolle

Junge Menschen mit angeborenem Herzfehler sollten mit dem Erwachsenwerden nicht auf die regelmäßigen Check-up-Untersuchungen beim Kardiologen verzichten. Sie laufen sonst Gefahr, dass sich schleichend eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) entwickelt, deren optimaler Behandlungszeitraum vorüber ist, wenn sie den Alltag beeinträchtigende Beschwerden macht.

Darauf weist die Deutsche Herzstiftung in ihrem Magazin „Herzblatt” hin. Ideal sei es, wenn eine Herzinsuffizienz erkennt werde, solange sie bei alltäglichen körperlichen Belastungen noch nicht zu Erschöpfung, Herzrhythmusstörungen oder Luftnot führt.

Wenn ein Mensch mit angeborenem Herzfehler seinen 18. Geburtstag hinter sich hat, kann er nicht mehr wie bisher zum Kinderkardiologen zur Kontrolle gehen. Er muss sich dann einen für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH) zuständigen Facharzt suchen. Nach Angaben der Herzstiftung verzichten viele Betroffene darauf aber, weil sie sich körperlich fit fühlen.

(dpa)