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Wiesbaden: 37,6 Millionen Behandlungen bei stationären Patienten

Wiesbaden : 37,6 Millionen Behandlungen bei stationären Patienten

In deutschen Krankenhäusern sind im vergangenen Jahr rund 37,6 Millionen Operationen und andere medizinische Behandlungen durchgeführt worden. Das waren 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit.

Auf einen vollstationär aufgenommenen Patienten entfielen damit im Durchschnitt 2,3 Maßnahmen. Von den insgesamt 37,6 Millionen durchgeführten Behandlungen waren rund ein Drittel Operationen (12,6 Millionen), gefolgt von nichtoperativen therapeutischen Maßnahmen mit einem Anteil von 27,1 Prozent (10,2 Millionen) und diagnostischen Maßnahmen mit 21,4 Prozent (8,1 Millionen).

Der Rest verteilte sich auf die bildgebende Diagnostik (5,5 Millionen) sowie ergänzende Maßnahmen (1,3 Millionen). Unter allen vorgenommenen Operationen erfolgten bei Frauen am häufigsten die Rekonstruktion weiblicher Geschlechtsorgane nach Dammriss (224.400 Fälle), die arthroskopische Operation am Gelenkknorpel und an den Menisken (146.400 Fälle) sowie andere Operationen am Darm (141.000 Fälle).

Bei Männern lag an erster Stelle der Leistenbruch (153.600 Fälle), an zweiter Stelle wie bei den Frauen die arthroskopische Operation am Gelenkknorpel und an den Menisken (135.500 Fälle) sowie an dritter Stelle andere Operationen an Blutgefäßen (121.300 Fälle).