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Aachen: Wenn es beim Parken kracht

Aachen : Wenn es beim Parken kracht

Auf einem engen Parkplatz kann es schnell zu einem Zusammenstoß kommen. Wie verhalten Sie sich bei Bagatellschäden richtig und welche Versicherung springt ein?

In aller Regel sind es nur kleinere Schäden, die beim Ein- oder Ausparken entstehen. Doch, wenn es dann wirklich kracht, stellen sich einige Fragen: Muss ich auf den Autobesitzer warten oder genügt eine Zettel an der Windschutzscheibe? Soll ich die Polizei einschalten? Muss ich die Versicherung informieren?

Zunächst gilt: Warten Sie an der Unfallstelle auf den Geschädigten. Aber natürlich müssen Sie nicht nachts im Parkhaus stundenlang warten. Der Gesetzgeber spricht von einer zumutbaren Zeit. Das kann zum Beispiel auf dem Parkplatz eines Supermarkts eine halbe Stunde sein. Ist der geschädigte Fahrer immer noch nicht zu sehen, gilt es, die Polizei zu verständigen. Wer einfach davonfährt, macht sich strafbar. Das gilt übrigens auch, wenn man lediglich eine Notiz hinterlässt. Dazu können noch Punkte in Flensburg und der Verlust des Versicherungsschutzes kommen.

Kfz-Versicherung einschalten

Im nächsten Schritt melden Sie dem Versicherer die Geschehnisse. In aller Regel kommt die Kfz-Haftpflicht für die Schäden auf. Dabei gilt es nachzufragen, ob und wie sehr man in der Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft wird. Die Versicherung kann ermitteln, wie sich die Prämien nach einer Rückstufung entwickeln. Dann können Sie sich überlegen, was günstiger ist: Den Schaden selbst zu tragen oder die Versicherung zahlen zu lassen, was dann höhere Prämien zur Folge hat.

Achtung:

Einige Kfz-Versicherungen bieten gegen Aufpreis einen Rabattschutz an. Das heißt im Klartext, dass die Versicherung einmal im Jahr auf eine Rückstufung im Schadensfall verzichtet.

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