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Vorsorgen in der Krise? Diese Anlagen sind eine Überlegung wert

Gold und Co. : Vorsorgen in der Krise? Diese Anlagen sind eine Überlegung wert

Kurzzeitig schien es so, als würde sich die Lage wieder beruhigen. Mittlerweile ist davon jedoch keine Spur mehr und die Gesundheitskrise wieder voll im Gange.

Tatsächlich befinden wir uns aktuell wieder in Zeiten eines Lockdowns, wenngleich dieser nicht ganz so hart wie der zuvor ist. Unabhängig dessen steigen die Infektionszahlen stetig an. Generell wird die Situation für viele Privatpersonen und Unternehmen zunehmend schwieriger.

Es ist also nur verständlich, dass sich viele Menschen um ihre Zukunft sorgen und die aktuellen politischen Entwicklungen machen das nicht besser. Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, um sich in Krisenzeiten abzusichern und auf zukünftige Entwicklungen vorbereitet zu sein. Ein Blick auf einige Anlagen, die in Zeiten wie diesen eine sinnvolle Option darstellen.

Edelmetalle wie Gold

Generell sind Edelmetalle eine interessante Anlage, wenn es darum geht, sich für Krisenzeiten abzusichern. Allerdings steht außer Frage, dass Silber, Platin und Co. nicht mit Gold mithalten können.

Wenn es um einen sicheren Hafen in Krisenzeiten geht, denken die meisten Menschen direkt an Gold und unbegründet ist das nicht. Einer der entscheidenden Vorteile von Gold ist die gebotene Inflationssicherheit. Ein kompletter Wertverlust ist im Gegensatz zu Währungen wie dem Dollar oder Euro praktisch ausgeschlossen. ↓

Zudem ist es nicht allzu schwierig, Gold an den Mann zu bringen. Unter anderem für den Ankauf von Goldschmuck gibt es einige Anlaufstellen und manche davon werden voraussichtlich auch dann noch agieren, wenn sich die Krise verschärfen sollte. Lediglich mit einer hohen Wertsteigerung in kurzer Zeit sollten Sie nicht rechnen, da eine solche bei Gold und auch anderen Edelmetallen eher unwahrscheinlich ist.

Sammlerstücke wie Antiquitäten

Sammler sind bereit, viel Geld auszugeben, um begehrte Objekte zu erwerben. Nicht ohne Grund ist es mit Sammlerstücken theoretisch möglich, enorme Gewinne einzustreichen. Es gibt jedoch einige Faktoren, die hierfür von Relevanz sind. Wer beispielsweise mit Antiquitäten handeln möchte, braucht eine gehörige Portion Fachwissen.

Sollte jemand nicht gerade ein offensichtlich wertvolles Stück wie eine Kommode aus David Bowies Zeit in Berlin haben, wird er wissen müssen, wo er vielversprechende Antiquitäten erwirbt. Das ist gar nicht so einfach, da es schwer einzuschätzen ist, was langfristig ein hohes Potenzial hat und ob es sich überhaupt um eine Fälschung handelt.

Des Weiteren stellt die Liquidität ein Problem dar. Selbst bei einer Wertsteigerung müssen die Sammlerstücke erst noch an den Mann gebracht werden, wofür es interessierte Sammler braucht. Aus diesem Grund ist es wichtig, in seinem Bereich ein gutes Netz aus Kontakten aufzubauen.

Kryptowährungen wie Bitcoin

Zugegebenermaßen sind Kryptowährungen mit Risiko verbunden, aber nichtsdestotrotz sind sie eine mögliche Anlage in Krisenzeiten. Schließlich befinden wir uns inmitten des Zeitalters der Digitalisierung und die Akzeptanz der digitalen Währungen hat weltweit zugenommen.

Zudem ist die hohe Volatilität nicht nur ein Nachteil, da sie im besten Fall auch dazu führen kann, dass in kurzer Zeit enorme Gewinne erzielt werden. In jedem Fall sollte eine gute Informationsbasis vorliegen, um abpassen zu können, wann sich der Kauf oder Verkauf einer bestimmten Währung lohnt. Zu den interessantesten Optionen gehört übrigens der Bitcoin, da dieser unter anderem durch seine Inflationssicherheit punktet.

(vo)