Köln: Versicherung muss Augenoperation nicht zahlen

Köln: Versicherung muss Augenoperation nicht zahlen

Eine private Krankenversicherung ist nicht verpflichtet, für einen Versicherten eine Augenoperation zu zahlen, wenn dessen Sehschwäche auch mit einer Sehhilfe ausgeglichen werden kann.

Das hat das Landgericht Köln entschieden. In dem Fall entschied das Gericht gegen den Wunsch eines Versicherten, der seine Sehschwäche operativ und dauerhaft beheben lassen wollte.

Die Risiken und möglichen Komplikationen einer solchen Operation stünden in keinem angemessenen Verhältnis zu der Beeinträchtigung durch die Fehlsichtigkeit, entschied das Gericht. Die Operation sei daher medizinisch nicht notwendig. Deshalb müssten auch die Kosten nicht vom privaten Krankenversicherer erstattet werden.

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