1. Leben
  2. Geld

Dresden: Unfallpolice: Betrunkener mit 2,34 Promille ist nicht versichert

Dresden : Unfallpolice: Betrunkener mit 2,34 Promille ist nicht versichert

Wer mit 2,34 Promille im Blut einen Unfall erleidet, kann nicht mit finanzieller Unterstützung seiner privaten Unfallversicherung rechnen.

Denn eine Blutalkoholkonzentration von 2,34 Promille führt nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Dresden (AZ: 4 U 1097/08) bei einem Fußgänger grundsätzlich zu einer den Versicherungsschutz ausschließenden alkoholbedingten Bewusstseinsstörung, die den Versicherungsschutz ausschließt.

In dem Fall war der Mann alkoholisiert eine Treppe hinuntergestürzt. Die Richter sahen dabei die Trunkenheit als mit verantwortlich an und gaben der Versicherung Recht, die nicht zahlen wollte.