Wien: Schäden am Fahrwerk können teure Folgen haben

Wien: Schäden am Fahrwerk können teure Folgen haben

Wenn das Auto auf gerader Strecke zur Seite zieht oder die Reifen unregelmäßig abgefahren sind, kann dies an schlechter Fahrwerkseinstellung liegen.

Auch polternde oder schlagende Geräusche auf unebenen Straßen, ein flatterndes Lenkrad oder ein Brummen in der Kurve sind eindeutige Hinweise auf Schäden, die man unbedingt kontrollieren sollte.

„Falsche Fahrwerkseinstellungen können nicht nur teure Folgen haben. Viele Defekte haben auch einen direkten Einfluss auf die Fahrsicherheit”, gibt Thomas Stix, Techniker des österreichischen Automobilclubs ÖAMTC in Wien, zu bedenken. Damit aus kleineren Mängeln keine großen Schäden werden, sollte das Fahrwerk alle zwei bis drei Jahre überprüft werden.

Nicht alle Defekte machen sich gleich am Anfang bemerkbar. Stoßdämpfer nützen sich allmählich ab. Ihr Verschleiß ist schleichend. „Dabei ist das gar nicht ungefährlich, denn schadhafte Stoßdämpfer verlängern auch den Bremsweg”, warnt der ÖAMTC-Techniker. Den Auslösern von Fahrwerksproblemen werde vom Autofahrer häufig nicht genug Aufmerksamkeit beigemessen.

„Oft reichen unerwünschte Berührungen mit dem Randstein oder einem Schlagloch. Auch ein kleiner Ausrutscher auf Eis und Schnee, nach dem keine Schäden sichtbar sind, kann Defekte verursachen, durch die das Auto im Extremfall anders reagiert”, erklärt Stix.

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