Berlin: Offene Immobilienfonds als Geldanlage immer noch geeignet

Berlin: Offene Immobilienfonds als Geldanlage immer noch geeignet

Offene Immobilienfonds sind trotz der zahlreichen Probleme und Auflösungen weiterhin als Geldanlage für Privatanleger geeignet.

Darauf weist die Zeitschrift „Finanztest” hin. Die Fonds bieten eine gute Ergänzung zu Aktien und Anleihen und können das Vermögen vor Inflation schützen.

Einer Analyse der Zeitschrift zufolge hat der beste Fonds im Test, der „grundbesitz europa” der Deutsche-Bank-Tochter REEFF seit Ende 2006 eine jährliche Rendite von 5,7 Prozent erzielt. Der Zweitplatzierte, „hausinvest” der Commerzbank-Tochter Commerz Real AG, brachte es auf 4,3 Prozent jährlich. Die nächsten sechs Fonds in der Rangliste kommen immer noch auf Renditen von über drei Prozent.

Obwohl mit den großen Fonds SEB ImmoInvest und CS Euroreal mittlerweile acht Immobilienfonds vor dem Aus stehen, gibt es noch Fonds, die sich als stabile Bausteine fürs Depot eignen, so die „Finanztest”-Experten. Die acht seien an ihrem Liquiditätsmanagement gescheitert, weil sie nicht ausreichend flüssige Mittel vorgehalten hatten, um Anleger jederzeit auszahlen zu können.

Übrig bleiben vor allem die Immobilienfonds von Deka, Union Investment, Commerzbank und Deutscher Bank, allesamt Anbieter mit jahrzehntelanger Erfahrung und starkem Vertrieb. Trotzdem sollten Sparer nur maximal zehn Prozent ihres Vermögens und möglichst verteilt über mehrere Fonds in Immobilienfonds anlegen, rät „Finanztest”.

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