München: Name des Gastgebers muss auf Bewirtungsbelegen erscheinen

München: Name des Gastgebers muss auf Bewirtungsbelegen erscheinen

Wer die Kosten für eine Bewirtung steuerlich geltend machen will, muss eine Rechnung vorlegen, aus der auch der Name des Bewirtenden hervorgeht.

Es reicht nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes (Az.: X R 57/09) nicht, lediglich eine entsprechende Kreditkartenabrechnung oder einen Eigenbeleg einzureichen.

Gaststättenrechnungen müssen grundsätzlich für die steuerliche Anerkennung den Namen des bewirtenden Steuerpflichtigen enthalten, urteilten die Bundesrichter. Da Bewirtungskosten selbst mit einer Rechnung des Restaurants belegt sein müssen, kann die erforderliche Angabe des Bewirtenden nicht auf einem Eigenbeleg oder durch andere Belege nachgewiesen werden.

Insofern sind die Auslagen insgesamt nicht absetzbar, wenn der Name des Gastgebers und Bewirtenden auf der Rechnung fehlt.

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