Hamburg: Mieter muss über Ergebnis der Heizungsablesung informiert werden

Hamburg: Mieter muss über Ergebnis der Heizungsablesung informiert werden

Mieter können von ihrem Vermieter das Ergebnis der Heizungsablesung einfordern. Nach der geänderten Heizkostenverordnung müsse der Vermieter die Ablesedaten in der Regel innerhalb eines Monats mitteilen, betonen die Rechtsexperten des Mietervereins zu Hamburg.

Damit werde der Tatsache Rechnung getragen, dass viele Ablesefirmen nach der Jahresablesung keinen Beleg mehr ausstellten.

Allerdings bleibe es für den Mieter auch nach der Neuregelung schwierig, Ablesefehler nachzuweisen, heißt es weiter. Der Mieterverein rät deshalb dazu, grundsätzlich zuerst selbst abzulesen. Dabei beginne man von der Wohnungstür aus im ersten Raum links und arbeite sich im Uhrzeigersinn vor.

Notieren sollte man alle Werte, die dem Erfassungsgerät zu entnehmen sind: bei Verdunstern den Verbrauchs- und den Kontrollwert, bei elektronischen Geräten die Werte für den Ablesetag sowie den sogenannten Stichtag, also den Schluss der Abrechnungsperiode. Stellt der Ableser keinen Beleg der von ihm erfassten Daten aus, könne man ihn auffordern, seine Ableseergebnisse laut anzusagen, damit man sie mit den eigenen Daten vergleichen könne.