München: Kinderbetreuungskosten bei „wilder Ehe”: Verfahren ruhen lassen

München: Kinderbetreuungskosten bei „wilder Ehe”: Verfahren ruhen lassen

Wenn Eltern in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft leben und gemeinsam wirtschaften, haben sie Kinderbetreuungskosten auch gemeinsam getragen - unabhängig davon, von wessem Konto die Zahlungen vorgenommen wurden.

Das hatte das Finanzgericht Thüringen (AZ: 2 K 211/08) entschieden. Die Begründung: Entscheidend sei, dass die Kosten angefallen seien, wer sie geltend macht, sei dann zweitrangig.

Die Finanzverwaltung wollte das nicht hinnehmen und ist jetzt in Revision gegangen. Da sich jetzt der Bundesfinanzhof mit dem Thema beschäftigt, haben betroffene Eltern unter Hinweis auf die Revision (AZ: III R 79/09) Anspruch auf ein Ruhen ihres Verfahrens.

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