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Frankfurt/Main: Für den Ruhestand richtig rechnen

Frankfurt/Main : Für den Ruhestand richtig rechnen

Rentner brauchen in der Regel weniger Geld als Arbeitnehmer. Als Faustregel gilt, dass im Ruhestand etwa 80 Prozent ihres letzten Nettoeinkommens nötig sind, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle” der Fondsgesellschaften hin. Denn in der Regel ist der finanzielle Bedarf im Alter etwas geringer.

Die Grundlage für die Rentenberechnung liefert die jährliche Renteninformation. Darin steht, wie viel Versicherte monatlich voraussichtlich aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten werden. Da diese Rente aber bei vielen nicht ausreichen wird, sollte jeder Sparer seinen zusätzlichen Vorsorgebedarf berechnen.

Ein Beispiel: Ein heute 35-jähriger Single mit einem Jahresbruttoeinkommen von 35.000 Euro muss rund 500 Euro monatliche Rente aus eigener Kraft ansparen, um die Lücke zu füllen. Angenommen wurde hier ein Renteneintrittsalter von 67 Jahren, zwei Prozent Lohnsteigerung pro Jahr bis Renteneintritt, Berufseintritt im Jahr 2006 und ein Arbeitsplatz in den neuen Bundesländern.

(dpa)