Hemsbach: Finanzämter erfassen Progressionseinkünfte künftig automatisch

Hemsbach: Finanzämter erfassen Progressionseinkünfte künftig automatisch

Bei den Progressionseinkünften der Steuererklärung kommen die Finanzämter Schummeleien künftig auf die Schliche.

Das Bundesfinanzministerium hat nach einem Bericht von steuerrat24.de bekanntgegeben, dass die genannten Lohnersatzleistungen erstmals für das Jahr 2011 elektronisch zu melden sind, und zwar bis zum 28.2.2012. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Die Bundesagentur für Arbeit muss die von ihr gezahlten Leistungen schon für die Jahre 2009 und 2010 bis zum 28.2.2011 melden.

Das bedeutet für den Steuerzahler: Wenn die steuerfreien Lohnersatzleistungen künftig elektronisch an die Finanzverwaltung gemeldet werden, können die Finanzämter diese mittels der Steuer-Identifikationsnummer den Bürgern recht einfach zuordnen und in deren Steuerveranlagung automatisch mit erfassen.

Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld I, Kurzarbeitergeld und Elterngeld sind zwar steuerfrei, sie werden aber in den Progressionsvorbehalt einbezogen und erhöhen damit den Steuersatz für das übrige Einkommen im Jahr.

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