Osnabrück: Energetisches und altersgerechtes Sanieren verbinden

Osnabrück: Energetisches und altersgerechtes Sanieren verbinden

Körperliche Einschränkungen im Alter können das Leben im eigenen Haus stark erschweren.

Älteren Hausbesitzern empfiehlt die Informations- und Beratungskampagne „Haus sanieren - profitieren” der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) daher, eine energetische Sanierung gleich mit einer altersgerechten und barrierefreien Ausstattung zu kombinieren.

Das heißt: Wenn die Fassade wärmegedämmt wird, neue Fenster und eine neue Heizungsanlage eingebaut wird, kann man auch gleich Bodenschwellen und überflüssige Stufen beseitigen sowie die Räume und Durchgänge großzügiger gestalten.

Damit das auch bezahlbar wird, können Sanierer das Förderprogramm „Altersgerecht umbauen” der KfW-Bankengruppe in Anspruch nehmen. Den DBU-Experten zufolge gibt es einen Zuschuss für Gebäudezugänge, Aufzugsanlagen, mechanische Fördersysteme, Treppenanlagen und Rampen. Die einzelnen Baumaßnahmen seien als Förderbausteine frei miteinander sowie auch mit weiteren Förderprogrammen der KfW kombinierbar.

Ab einer Investitionssumme von mindestens 6.000 Euro würden fünf Prozent der Kosten bezuschusst. Maximal könne man pro Wohneinheit ein Zuschuss von 2.500 Euro erhalten. Die Experten raten, einen Fachmann - zum Beispiel einen Baubegleiter - hinzuzuziehen, der bei allen Formalitäten helfen könne.

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