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Drei Möglichkeiten der Inflation zu entkommen

Immobilien, ETF und Krypto : Drei Möglichkeiten der Inflation zu entkommen

Die Inflation ist ein schleichender Prozess und mittlerweile mitten unter uns. Während man in den letzten Jahren durchschnittlich immer mit ca. 1,7 % gerechnet hat, sind es mittlerweile über 5 %. Girokonten und Sparbücher sollten somit die letzte Option sein, um Geld langfristig anzulegen.

100.000 Euro auf dem Sparbuch ergeben bei dieser Inflationsrate in 10 Jahren lediglich eine Kaufkraft von 61.391,33 Euro. Tag für Tag verschwindet das Geld auf dem Konto. Auch, wenn es nicht direkt ersichtlich ist.

Immobilien als Kapitalanlage

Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen. Nicht nur klassische Wohnungen und Häuser, sondern auch Pflegeimmobilien kaufen steht zur Option. Wohnraum wird knapp und mit Immobilien konnten die letzten Jahre immense Renditen erzielt werden. Auch, wenn diese erst einmal finanziert werden müssen, sorgen sie langfristig für eine konstante Einnahme.

Sie bieten eine Sicherheit und durch Mietpreisanhebungen kann die Inflation allein nur durch die Einnahmen ausgehebelt werden. Dabei ist die Preissteigerung des Objektes noch gar nicht berücksichtigt worden.

Investitionen in die Unternehmen dieser Welt

Auch, wenn mittlerweile immer mehr Menschen in Deutschland in Aktien investieren, wird es von vielen immer noch als Casino angesehen. Vorurteile, die wahrscheinlich nie verschwinden. Nicht unschuldig daran sind auch die Nachrichten bzgl. Zocker Aktien, wie GameStop oder ähnliches, welche absolut nichts mit investieren zu tun haben.

Das „sicherste" für den Ottonormalverbraucher ist ein sogenannter ETF. Hierunter kann man sich ein Paket vorstellen, in welchem hunderte oder gar tausende von Aktien drinstecken. Einer der beliebtesten hierbei ist der Vanguard FTSE All World. Dieser ETF umfasst über 3.000 Unternehmen aus aller Welt. Seit seiner Auflage konnte dieser eine Rendite von 13,24 % im Schnitt pro Jahr erzielen.

Natürlich wird es auch viele Jahre geben, wo die Rendite tiefrot ist, doch wer min. 10 bis 15 Jahre dabei bleibt, ist bis jetzt immer im grünen Bereich aus der Sache rausgegangen. Denn in einem ETF mit über 3.000 Unternehmen fällt es nicht auf, wenn eines Pleite geht. Dafür ist ein anderes überproportional gewachsen.

Heute reichen schon 25 Euro im Monat aus, womit man sich an solchen Investments probieren kann. Um auf die oben genannten 100.000 Euro zurückzukommen: Wer heute 100.000 in den oben genannten ETF stecke und konservativ mit einer Rendite von 8 % rechnet, hat in 10 Jahren 215.892,50? in seinem Depot anstelle der 61.000 Euro. Kryptowährungen als risikofreudiger Zusatz

Wer sich erst einmal mit der Börse beschäftigt hat, muss aufpassen nicht der Sucht zu verfallen und immer höheren Renditen hinterherzujagen. Zu 90 % geht dies schief. Wer aber dennoch an einem kleinen Renditeboost interessiert ist kann z. B. mit einem kleinen Anteil zwischen 2 und 5 % des Portfolios in Kryptowährungen investieren, wie Bitcoin oder Ethereum.

(vo)