Auf Freisprecheinrichtung im Firmenauto bestehen

Auf Freisprecheinrichtung im Firmenauto bestehen

Stuttgart. Arbeitnehmer, die aus beruflichen Gründen im Firmenwagen telefonisch erreichbar sein müssen, sollte bei ihrem Arbeitgeber auf den Einbau einer Freisprechanlage drängen.

Das rät die Sachverständigenorganisation Dekra. Wer hinter dem Steuer mit dem Handy am Ohr telefoniert, muss mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Für Berufskraftfahrer ist dies laut Dekra eine schwierige Situation.

Zwar ist der Arbeitgeber für gesetzeskonforme und die Gesundheit seiner Mitarbeiter schützende Arbeitsbedingungen verantwortlich. Doch Bußgelder und Einträge in der Verkehrssünderkartei gehen auf das Konto der betroffenen Arbeitnehmer.

Hinzu kommen versicherungsrechtliche Risiken, falls während eines Telefonats ein Unfall eintritt. Die Art der Freisprecheinrichtung schreibt der Gesetzgeber nicht vor.