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München: Ätzende Hinterlassenschaften von Blattläusen ruinieren den Lack

München : Ätzende Hinterlassenschaften von Blattläusen ruinieren den Lack

Im Sommer lauern viele Gefahren auf den Autolack: Nicht nur Baumharz und Vogelkot sollten schnell entfernt werden, besonders die Hinterlassenschaften von Blattläusen können zu Schäden führen.

„Die Absonderungen der Insekten können sich richtig in den Lack fressen - im Extremfall sogar bis auf das Blech”, warnt Manfred Groß vom ADAC-Technikzentrum in Landsberg (Bayern). Das droht vor allem, wenn die Verschmutzungen über Wochen oder gar Monate nicht beseitigt werden.

Ein Problem besteht darin, dass der Laie die verschiedenen Verschmutzungen auf dem Auto kaum unterscheiden kann. Eine Wäsche ist immer hilfreich. Allerdings lassen sich auch danach manchmal mit der flachen Hand noch Rückstände erspüren. „Man merkt, dass da noch etwas ist.” Unsachgemäßes und grobes Entfernen der hartnäckigen Rückstände kann dem Lack dann ebenfalls zusetzen. Manfred Groß empfiehlt in diesem Zusammenhang Reinigungs-Knetmasse aus dem Zubehörhandel. Die Masse wird - entsprechend der Herstelleranleitung - auf den verschmutzten Bereich gedrückt und nimmt beim anschließenden Abziehen dann die Verschmutzungen auf.

Einen gewissen vorbeugenden Schutz bildet auch Hartwachs, mit dem der Lack zweimal im Jahr behandelt werden sollte. „Ablagerungen haften daran nicht so gut”, erklärt Manfred Groß. Wer allerdings mögliche Problem mit dem Lack wirklich ausschließen will, parkt am besten gar nicht erst unter einem Baum.