München: Absetzbarkeit von Adoptionskosten wird höchstrichterlich entschieden

München: Absetzbarkeit von Adoptionskosten wird höchstrichterlich entschieden

Das Finanzgericht Baden-Württemberg (Az.: 6 K 1880/10) hat kürzlich entschieden, dass Adoptionskosten steuerlich nicht als außergewöhnliche Belastung gelten können.

In dem Fall hatte das betroffene Ehepaar aus ethischen und gesundheitlichen Gründen eine künstliche Befruchtung abgelehnt und sich zu einer Adoption entschlossen. Die Kosten dafür wollte es geltend machen, wie die Ausgaben für eine künstliche Befruchtung absetzbar sind.

Das Finanzgericht wollte die Kosten nicht anerkennen, jetzt wird der Bundesfinanzhof (BFH) in der Revision (Az.: VI R 60/11) den Fall höchstrichterlich entscheiden müssen. Betroffene Steuerzahler können die Revision nutzen, um im eigenen Fall ein steuerzahlerfreundliches BFH-Urteil nutzen zu können: Sie können Einspruch einlegen und eine Aussetzung des Verfahrens bis zur Entscheidung beantragen.

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