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Berlin: Wut aufs Baby: Mütter sollten schnell gegensteuern

Berlin : Wut aufs Baby: Mütter sollten schnell gegensteuern

Wenn ein Baby viel schreit, raubt das vor allem der Mutter oft Schlaf und Nerven. Trotz aller guten Vorsätze kann das in manchen Fällen eskalieren und in Gewalt enden. Spürt eine Mutter in einer stressigen Situation, dass sie die Kontrolle verliert, heißt es: schnell reagieren.

„Das Kind in Sicherheit bringen, etwa ins Bettchen legen oder in ein Laufgitter, und für einen Moment aus der Situation rausgehen”, rät die Pädagogin und Familientherapeutin Stephanie Ganske in der Zeitschrift „Eltern” (Ausgabe Juli 2015). Dann sei alles erlaubt, was beim Runterkommen hilft, beispielsweise kaltes Wasser trinken, laut Musik hören oder rauchen.

Merkt eine Mutter, dass sie überfordert ist, ist es am besten, frühzeitig vorzubeugen. Dabei helfe es, noch mehr als bisher auf die Bedürfnisse des Babys zu achten - und auch die eigenen wahrzunehmen, sagt Ganske. Sie rät, sich selbst einzugestehen, dass man eine Auszeit braucht. Dann sei es gut, sich eine Nacht zum Durchschlafen zu gönnen und den Partner um Hilfe zu bitten.

(dpa)