1. Ratgeber
  2. Familie

Wie man persönliche Hygiene in den Alltag von Kindern integriert

Regelmäßig Hände waschen : Wie man persönliche Hygiene in den Alltag von Kindern integriert

Persönliche Hygiene ist unerlässlich. Regelmäßiges Waschen, insbesondere der Hände und des Gesichts, ist nicht nur wichtig, um sauber zu sein, sondern schützt auch vor der Verbreitung von Infektionskrankheiten. Besonders in der aktuellen Zeit, in der sich der Coronavirus rasant ausbreitet, sollte jeder genau auf seine persönliche Hygiene achten.

Ähnlich wie das Covid-19-Virus werden auch andere Infektionskrankheiten über Tröpfchen übertragen, die in Mund und Nase gelangen. Neben SARS-CoV-2 werden auch Krankheiten wie die gemeine Grippe, Tuberkulose, Streptokokken, Masern, Windpocken und normale Erkältungen auf diesem Wege übertragen. Wie infektiös Erkrankte sind, hängt von der Art der Erkrankung ab.

Persönliche Hygiene kann nicht nur denjenigen, der sie regelmäßig durchführt, schützen. Auch die Wahrscheinlichkeit Mitmenschen bei einem Handschlag oder längerem persönlichen Kontakt anzustecken, sinkt durch einfache Hygienemaßregeln.

Während sich immer mehr Erwachsene durch die Corona Pandemie intensiv mit der persönlichen Hygiene beschäftigen und versuchen, diese zum Schutz vor einer Infektion einzuhalten, fällt dies Kindern meist schwer. Sie können die weitreichenden Folgen einer Infektion nicht fassen und denken somit häufig nicht an die richtigen Maßnahmen. Da Kinder meist für Infektionskrankheiten anfälliger sind als Erwachsene, gilt es sie besonders zu schützen und früh mit den richtigen Hygieneregeln vertraut zu machen. Dies geht am einfachsten, wenn „das Waschen“ als fester Punkt in den Tagesablauf integriert wird.

Natürlich hängt viel vom Alter der Heranwachsenden ab. In jungen Jahren sollte man als erstes versuchen, den Kindern das Wesentliche beizubringen, da sie die Gründe nicht verstehen. Hier sollte zunächst das Händewaschen nach dem Toilettengang, vor dem Essen und nach Betreten des Hauses eingeführt werden. Zudem sind das tägliche Zähneputzen und regelmäßiges Baden oder Duschen zu den ersten Dingen zu zählen, die von Kindern in die tägliche Hygieneroutine aufgenommen werden sollte.

Ältere Kinder sollte dann nach und nach über die Gründe, die für eine gute persönliche Hygiene sprechen, aufgeführt werden. Neben dem Schulunterricht sollte auch Zuhause über Keime, Bakterien und Viren aufgeklärt werden. Ab einem gewissen Alter ist es ratsam, intensiv über die verschiedenen gefährlichen Krankheiten, wie aktuell Covid-19 zu sprechen. Bekannte Ratgeber im Internet können dabei helfen, die Kinder über die Gefahr von Corona aufzuklären. Auch „ein Besuch“ bei einem Kinderarzt, der die Heranwachsenden über die medizinischen und virologischen Grundlagen aufklärt, kann ab einem gewissen Alter durchaus sinnvoll sein. Für diesen Besuch muss man heutzutage nicht einmal mehr das Haus verlassen. Mittels Telemedizinanbietern wie KRY kann man sehr einfach einen Kinderarzt per Video konsultieren.

Als Erzieher und Vorbild der Kinder ist es zudem wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen. Besonders in der aktuellen Zeit sollten unbedingt die allgemein geltenden Hygieneregeln eingehalten werden. Sieht das Kind von klein auf, wie die Erwachsenen sich pflegen, wird es dies einfacher für sich selbst übernehmen. Die Heranwachsenden sollten zudem auf gute und schlechte Angewohnheiten in ihrer Hygiene aufmerksam gemacht werden. Dies kann spielerisch Geschehen und bedeutet meist keinen großen Aufwand.

Besonders im jungen Alter fällt es den Kleinen häufig schwer, das „nervige“ Waschen der Hände, Zähneputzen, Duschen und Baden ohne große Quengelei zu überstehen. Hier gilt es, spielerisch an die Sache ranzugehen. Neben den Farben für die Badewanne, die schon die älteren Generationen kennen, gibt es heute "Smartzahnbürsten" für Kinder, Apps für Zähneputzen und viele andere Gadgets, die es den Eltern deutlich erleichtern, dem Nachwuchs die persönliche Hygiene näher zu bringen.

Natürlich sind alle aufgeführten Punkte nur Anregungen. Eltern sollten überlegen, wie ihre Nachkommen verschiedene Maßregeln im Alltag aufnehmen und versuchen, sie so früh wie möglich mit den wichtigsten Hygieneregeln vertraut machen. Die Gründe dafür sollten dann nach und nach den Kindern beigebracht werden, damit sie ihrer Verantwortung bewusst werden.

(vo)