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Hamburg: Verliebt in Papa: Große Gefühle bei Dreijährigen normal

Hamburg : Verliebt in Papa: Große Gefühle bei Dreijährigen normal

Kinder zwischen zwei und vier Jahren verlieben sich häufig in ein Elternteil. Mädchen entwickeln regelrecht romantische Gefühle für den Vater, Jungen für die Mutter. Das sei normal, berichtet die Zeitschrift „Eltern” (Ausgabe 12/2013).

Damit einher gehe oft auch Ablehnung gegenüber dem gleichgeschlechtlichen Elternteil - vor allem, weil das Kind dessen Position einnehmen möchte. Natürlich nicht als klassische Liebesbeziehung, sondern als Beziehung, die durch Exklusivität, Zuneigung, sogar Besitzanspruch geprägt ist. Das Kind ist in seiner sogenannten romantischen Phase fast eifersüchtig auf den tatsächlichen Partner seines Liebsten.

Der Elternteil, in den sich das Kind verliebt hat, sollte das Verhalten auf keinen Fall falsch interpretieren. Ein Fehler sei, sich ebenfalls vom Partner zu distanzieren und den Grund für das merkwürdige Verhalten des Kindes im Fehlverhalten des Partners zu suchen. Er sollte die Liebesbekundungen oder Heiratsanträge des Kindes behutsam ablehnen. Etwa so: „Ich bin doch schon mit Mama verheiratet. Du wirst später jemanden finden, den du genauso magst wie mich.”

(dpa)