Münster: Umfrage: Mädchen bekommen weniger Taschengeld als Jungen

Münster: Umfrage: Mädchen bekommen weniger Taschengeld als Jungen

Mädchen erhalten nach einer Umfrage weniger Taschengeld als Jungen. Der Unterschied beträgt nach dem am Donnerstag in Münster veröffentlichten LBS-Kinderbarometer durchschnittlich 3 Euro.

Befragt wurden nach den Angaben etwa 10.000 Kinder zwischen 9 und 14 Jahren. Im Schnitt erhalten die Kinder monatlich 17,61 Euro Taschengeld.

Nach der Umfrage bessern sich 61 Prozent der Kinder ihr Taschengeld durch Jobs wie Zeitungen austragen oder Kellnern auf. Bei Mädchen liegt Babysitten vorne, bei Jungen Autowaschen und Rasenmähen. „Je älter die Kinder werden, desto häufiger und regelmäßiger verdienen sie bereits eigenes Geld”, hieß es. Bereits in jungen Jahren gebe es aber zusätzliche Einnahmequellen durch Hilfe im Haushalt, Unterstützung von Verwandten oder Belohnung für gute Noten.

Fast die Hälfte der Kinder hat laut Befragung wegen ihrer Jobs gute Laune. Selbst verdientes Geld mache stolz und bringe Lob der Eltern ein.

Ein Drittel der Jungen und Mädchen gab allerdings an, wegen der Nebentätigkeiten mitunter zu wenig Zeit für Freunde zu haben. Partner des LBS-Kinderbarometers ist der Deutsche Kinderschutzbund.