Frankfurt/Main: „Öko-Test”: Viele Schulranzen nicht sicher

Frankfurt/Main: „Öko-Test”: Viele Schulranzen nicht sicher

Viele Schulranzen sind einer Untersuchung zufolge nicht sicher. Das ergab ein Test des Verbrauchermagazins „Öko-Test” für die April-Ausgabe, bei dem zehn Modelle von einem Labor getestet wurden.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Hersteller noch einige Hausaufgaben zu machen hätten, sagte Chefredakteur Jürgen Stellpflug.

Viele Schulranzen erfüllten nicht die erforderlichen Vorgaben des Deutschen Instituts für Normung (DIN). Laut dieser gelte ein Produkt erst dann als sicher, wenn es über genug sogenannte retroreflektierende und fluoreszierende Flächen verfügt. Solche Flächen müssten am Tag und in der Dämmerung aufleuchten. Doch bei den Reflexstreifen hätten sich die Hersteller sparsam gezeigt.

Bei dem Test wollte „Öko-Test” den Angaben zufolge nicht nur wissen, ob gefährliche Inhaltsstoffe in den Produkten stecken oder ob sie genug Signalflächen haben. Es sei ebenso gestestet worden, wie praktisch und stabil die Schulranzenmodelle in der Handhabung sind, wie solide sie verarbeitet wurden und ob der Ranzen nach einem Regenschauer innen trocken bleibt. Vor allem in der Handhabung und bei den Trageeigenschaften hätten fast alle untersuchten Modelle punkten können.

Ein „Armutszeugnis” seien dagegen die Ergebnisse der Schadstoffprüfung, wie „Öko-Test” weiter berichtet. So seien bei einigen Modellen unter anderem krebserzeugende Stoffe gefunden worden.

Stellpflug empfahl deshalb Eltern beim Kauf von Schulranzen, auf die Sicherheit zu achten und dass diese den Vorgaben der DIN-Norm entsprechen.

Mehr von Aachener Nachrichten