Nach Alpträumen darf Kind ins Elternbett

Nach Alpträumen darf Kind ins Elternbett

Fürth. Leidet ein Kinder unter Alpträumen, hilft oft die ruhige, sanfte Stimme der Eltern. Auch Körperkontakt kann das Kind beruhigen.

Außerdem sollten Eltern ihm auf Wunsch erlauben, sich mit ins Elternbett zu legen, rät Hermann Scheuerer-Englisch von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth.

Ängste von Kindern seien normale Reaktionen auf die spannenden Erlebnisse tagsüber. Sie nehmen ab dem Alter von eineinhalb Jahren zu, und auch gelegentliche Alpträume sind ab dem Alter von zwei Jahren möglich.

Alpträume könnten darüber hinaus eine Reaktion auf belastende Situationen im Kindergarten, in der Schule oder Familie sein, erklärt Scheuerer-Englisch. Sie tauchen in der Phase des besonders leichten Schlafes auf. Meistens wachen die Kinder im Anschluss weinend oder schreiend auf.

Einschlafrituale und Gespräche über den Inhalt von Alpträumen könnten ihre Häufigkeit reduzieren. Sind belastende Situationen der Auslöser, müssen aber auch diese verändert werden.

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