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Fürth: „Mama, wen wählst denn du?”

Fürth : „Mama, wen wählst denn du?”

Eltern dürfen ihren Kinder durchaus verraten, welche Partei sie bei der Bundestagswahl wählen. Sie müssen nicht befürchten, ihre Kinder dadurch unzulässig zu beeinflussen.

Das sagt Andreas Hundsalz von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth. Allerdings sollten die Erwachsenen auch erklären, warum sie eine bestimmte Partei wählen, und darauf hinweisen, dass es Menschen gibt, die anderer Auffassung sind und deswegen vielleicht einer anderen Partei ihre Stimme geben.

Besonders kleine Kinder haben keine Vorstellung davon, was sich hinter dem Namen einer Partei verbirgt. Sie haben aber eine Idee davon, was den eigenen Eltern wichtig ist, und sie erleben über die Erziehung deren Wertvorstellungen, erklärt der Diplom-Psychologe.

Diese eigenen Werte einschließlich ihrer sozialen und politischen Ausrichtung sollten Eltern ihren Kindern transparent machen. Denn so werden sie als Jugendliche in der Lage sein, sich eine eigene Meinung zu bilden, was sich dann in einer eigenständigen unbeeinflussten Wahlentscheidung niederschlägt.