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Halloween: 9 wichtige Fakten zum Gruselfest

Ursprung, Bedeutung, Snacks : Halloween: 9 wichtige Fakten zum Gruselfest

Halloween ist der Tag zum Gruseln. Warum feiern wir das Fest überhaupt? Alle wichtigen Infos rund um Halloween und ein paar schnelle Gruselsnacks - hier im Überlick.

Es ist Kürbis-Schlacht und Kostüm-Party in einem: An Halloween höhlen Kinder und Erwachsene Kürbisse aus und feiern Gruselpartys. Hier die wichtigsten Fakten für die Fan-Gemeinde in Deutschland:

  1. Wann ist Halloween? Halloween wird in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert.
  2. Was bedeutet der Name Halloween? Der Name leitet sich vom christlichen Feiertag Allerheiligen ab: All Hallows' Eve (auf Deutsch übersetzt: Abend vor Allerheiligen).
  3. Was steckt hinter Halloween? Die Anfänge des Halloween-Fests stammen aus Irland. Sie gehen auf einen jahrtausendealten keltischen Brauch zurück. Am 1. November feierten die Menschen dort «Samhain». Das ist ein Fest, mit dem die Ernte und der Beginn der kalten Jahreszeit begangen wurden. Damals glaubte man aber auch, dass am Vorabend Geister auf der Erde wandelten und die Grenze zum Totenreich verschwamm. Deswegen stellten die Menschen für die Toten Essen und Leckereien vor das Haus.
  4. Wie eroberte Halloween die Welt? Irische Einwanderer brachten den Brauch Ende des 19. Jahrhunderts in die USA. Dort entwickelte er sich zu einem ungezwungenen Familien- und Nachbarschaftsfest. Mit den stationierten US-Soldaten nach dem Krieg und den Medien des 20. und 21. Jahrhunderts kam Halloween zu uns nach Deutschland.
  5. Wie wird Halloween gefeiert? Kinder gehen verkleidet von Haus zu Haus und fordern: «Süßes sonst gibt es Saures». Das heißt: Wer ihnen nichts zu Naschen gibt, dem spielen sie mit großer Wahrscheinlichkeit einen Streich - wie Zahnpasta unter der Türklinke. Außerdem sind Ende Oktober die Gebäude oft mit Kürbisfratzen oder Spinnweben dekoriert.
  6. Seit wann wird Halloween in Deutschland gefeiert? Halloween ist in Deutschland erst seit einigen Jahren bekannt. Inzwischen haben hier viele Kinder Spaß daran. Sie lieben es, sich zu verkleiden und an den Türen «Süßes oder Saures» zu sagen. Und Erwachsene richten am Abend des 31. Oktobers Gruselpartys aus.
  7. Woher stammen die Jack O'Lanterns an Halloween? Halloween und Kürbis-Laternen, das gehört einfach zusammen. Das Ganze hat wohl mit einer Legende zu tun. Demnach war Jack O' ein irischer Trinker und Betrüger. Nach seinem Tod warf der Teufel den Gauner aus der Hölle - und ein wenig Feuer gleich hinterher. Jack steckte die Glut in eine ausgehöhlte Rübe, um damit zwischen Himmel und Hölle durch die Finsternis zu wandern. Heute sind die ausgehöhlten Kürbis-Laternen nach ihm benannt.
  8. Wie läuft das Geschäft mit Halloween? Die deutsche Süßwaren-Branche hat das Geschäft mit Halloween gewittert und stellt inzwischen zum 31. Oktober fleißig Fruchtgummi-Vampire, Schokoladen-Glubschaugen und Schaumzucker-Gebisse her. Die Deutschen schlagen zu: Sie deckten sich im Jahr 2018 im September und Oktober mit rund 1600 Tonnen Halloween-Süßigkeiten ein und bezahlten dafür fast 9 Millionen Euro, wie eine Studie des Marktforschers Nielsen zeigte. «Spezielle Halloween-Süßigkeiten werden bei den Deutschen immer beliebter», sagt Valeska Wittgen, Süßwarenexpertin bei Nielsen Deutschland.
  9. Welche Promis feiern besonders gerne Halloween? Ein deutscher Star ist besonders Halloween-verrückt: Heidi Klum. Sie feiert jedes Jahr eine große Party in New York und verkleidet sich aufwendig als Kleopatra, alte Frau oder Comic-Figur.

7 gruselige Halloween-Snacks ohne viel Aufwand

  1. Gruselkuchen: Einen Schokokuchen mit Schaummäusen durchlöchern. Fertig ist die Halloween-Nascherei, die von Ratgeber-Autorin Stefanie Lautenschläger stammt.
  2. Monstersuppe: Die Idee zu einer Tomatensuppe, in der Augen aus Mini-Mozzarellas mit Oliven gespickt schwimmen, hat das Bundeszentrum für Ernährung.
  3. Süße Spinnen: Dafür nimmt Ratgeber-Autorin Claudia Guther Schokoküsse. Daran Schokokeksstangen als Spinnenbeine stecken.
  4. Wurmpudding: Claudia Guther mischt in Wackelpudding bunte Gummiwürmer. Es sieht dann so aus, als ob die Tierchen durch den Pudding kriechen.
  5. Abgerissene Finger: Dafür werden Würstchen mit Mandelsplittern als Nagel und etwas Ketchup als abgerissene Finger zurechtgemacht. Noch eine Halloween-Idee der Ratgeber-Autorin.
  6. Blutbowle: Erst roten Saft als Eiswürfel einfrieren. Dann in orangefarbenen Fruchtsaft hineingeben. Die Eiswürfel sehen im Glas aus wie Blut, sagt Autorin Inga Pfannebecker. Für Kinder die Bowle mit Mineralwasser auffüllen, für Erwachsene mit Sekt oder Prosecco.
  7. Gruselhand: Oder auch Grießpudding-Hand. So wird‘s gemacht: Den Pudding kochen und in einen gut ausgespülten Gummihandschuh füllen. Dazu hängt man den Handschuh in einen hohen Rührbecher, stülpt ihn über den Rand und fixiert ihn mit einem Gummiring, erläutert das Bundeszentrum für Ernährung. Der Pudding muss mehrere Stunden im Kühlschrank fest werden, bevor man den Handschuh vorsichtig mit einer Schere aufschneiden kann. Mit Fingernägeln aus Mandelblättern und einer Erdbeersoße ist der blutrünstige Eindruck perfekt.

Auch an Halloween gilt übrigens: Rücksicht nehmen! Das bedeutet in Zeiten der Pandemie: Abstand halten, Husten und Niesen in die Armbeuge und dort, wo es angebracht ist, Maske tragen - in engen Treppenhäusern etwa. Wobei viele Kinder ohnehin hinter Gruselmasken stecken. Und außerdem: Akzeptieren, wenn eine Tür geschlossen bleibt.