München: Gemeinsames Konto kann für Eheleute zur Steuerfalle werden

München: Gemeinsames Konto kann für Eheleute zur Steuerfalle werden

Wenn lediglich ein Ehegatte auf ein Gemeinschaftskonto der Eheleute Geld einzahlt, kann das rechtlich eine Schenkung an den anderen darstellen, bei der die Einzahlungen zur Hälfte versteuert werden müssen.

Das entschied der Bundesfinanzhof. Gleichzeitig verwies er aber darauf, dass eine Besteuerung nur dann infrage kommt, wenn der nicht einzahlende Ehepartner tatsächlich zur Hälfte frei über das Geld verfügen kann.

Dabei soll nach Einschätzung der obersten Finanzrichter die Regel gelten, dass eine Teilhabe an dem Vermögen umso wahrscheinlicher ist, je häufiger der nicht einzahlende Ehegatte über das Vermögen verfügt. Aktenzeichen: Bundesfinanzhof II R 33/10)

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