Berlin: Foodwatch: Auf der Suche nach gutem Essen

Berlin: Foodwatch: Auf der Suche nach gutem Essen

Die Organisation Foodwatch will verbraucherfeindliche Praktiken der Lebensmittelindustrie entlarven und kämpft für das Recht der Verbraucher auf sicheres und gutes Essen.

Ziel der als gemeinnützig anerkannten Nichtregierungsorganisation ist es eigenen Angaben zufolge, den Verbrauchern eine gemeinsame, starke Stimme zu verleihen. Foodwatch wurde im Oktober 2002 als eingetragener Verein mit Sitz in Berlin vom früheren Greenpeace-Chef Thilo Bode gegründet, der seither als Geschäftsführer fungiert. Das Team besteht derzeit aus zwölf Voll- und Teilzeitmitarbeitern. Es wird durch externe Experten und freie Rechercheure unterstützt.

Um unabhängig agieren zu können, verzichtet Foodwatch auf staatliche Gelder. Auch Spenden der Wirtschaft nimmt Foodwatch eigenen Angaben zufolge nicht an, wenn dadurch Interessenkonflikte entstehen oder Einfluss auf die inhaltliche Arbeit genommen werden soll. Die Finanzierung erfolgt vor allem durch die Förderbeiträge der mehr als 19.000 Unterstützer.