Hemsbach: Elterngeld: Turbo-Familienplanung lohnt sich

Hemsbach: Elterngeld: Turbo-Familienplanung lohnt sich

Liegt zwischen der Geburt des ersten und zweiten Kindes nur eine vergleichsweise kurze Spanne, wirkt sich das positiv auf das Elterngeld aus. Darauf weist das Internetportal steuerrat24.de hin.

Wird nämlich das zweite Kind unmittelbar nach Auslaufen des Elterngeldbezugs für das erste Kind geboren, ist das Elterngeld für das Zweitkind genau so hoch wie für das Erstkind. Denn die Monate, in denen Elterngeld für das Erstkind und Mutterschaftsgeld für das Erst- und Zweitkind bezogen wurden, bleiben bei der Einkommensermittlung außer Betracht. Und deshalb verschieben sich die zwölf maßgeblichen Einkommensmonate weiter nach vorne - also vor die Geburt des ersten Kindes.

Da für Arbeitnehmerinnen vor der Geburt des zweiten Kindes noch sechs Wochen Anspruch auf Mutterschaftsgeld besteht und auch diese Monate bei der Einkommensermittlung nicht erfasst werden, müsste das zweite Kind spätestens 14 Monate nach der Geburt des Erstkindes geboren werden, um von der höheren Elterngeld-Förderung zu profitieren.

Weiterer Bonus: Neben dem gleich hohen Elterngeld für das zweite Kind erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer obendrein noch den Geschwister-Bonus: Dieser beträgt zehn Prozent, mindestens 75 Euro monatlich, wie steuerrat24.de berichtet. Im Extremfall können so zum Höchst-Elterngeld von 1800 Euro nochmals 180 Euro hinzukommen.

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