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Köln: Besser schlafen: Kleine Veränderungen helfen pflegenden Angehörigen

Köln : Besser schlafen: Kleine Veränderungen helfen pflegenden Angehörigen

Gut schlafen und erholt aufwachen: Für viele pflegende Angehörige bleibt das nur ein Wunsch. Oft müssen sie nachts aufstehen, um Pflegebedürftige zum Beispiel zur Toilette zu begleiten, ihnen ein Medikament zu geben oder sie im Bett zu drehen.

Darauf weist Michael Stimpel hin, Professor für Innere Medizin an der Universität Köln. Auch wenn sich nicht alle dieser Dinge vermeiden lassen, können Angehörige oft kleine Verbesserungen erreichen: Der betreuende Arzt kann beispielsweise die Dosierung und den Einnahmezeitpunkt von Medikamenten so verändern, dass der Patient nachts nichts nehmen muss.

Die letzte Mahlzeit isst der Pflegebedürftige am besten nicht zu spät. Geräusche und Licht sollten minimiert werden. Nächtliches Sicherheitslicht wird am besten am Boden platziert und nicht direkt auf das Gesicht gerichtet.

Angehörige können außerdem selbst dafür sorgen, dass sie nachts besser durchschlafen: So sollten sie sich nicht jeden Abend vom Fernseher unterhalten lassen. Denn das fordert sie körperlich zu wenig und macht sie nicht müde. Auch wer sich tagsüber häufig hinlegt, erreicht abends nicht die nötige Bettschwere.

(dpa)