1. Leben
  2. Genuss

Düsseldorf: Restefrei feiern: Buffet richtig planen

Düsseldorf : Restefrei feiern: Buffet richtig planen

Auf einer Feier soll das große Buffet die Gäste erfreuen. Doch ist die Feier vorbei, steht der Gastgeber häufig vor jeder Menge Resten - und zum Wegwerfen sind all die leckeren Snacks zu schade. Damit die Fete nicht damit endet, viele Lebensmittel in die Tonne werfen zu müssen, gibt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in dem Ratgeber „Kreative Resteküche” einige Tipps.

- Eine Woche vor der Feier sorgt der Gastgeber am besten schon einmal für Platz im Tiefkühlgerät: Das sei auch eine gute Gelegenheit, einige der gelagerten Lebensmittel aufzubrauchen, so die Verbraucherzentrale.

- Das Buffet sollte nicht viele Gerichte enthalten, die man nicht lagern oder einfrieren kann. Dazu zählen etwa Salat mit frischer Mayonnaise, Blattsalate mit Vinaigrette und Soßen sowie Desserts mit frischem Eigelb. Auch rohes Fleisch und roher Fisch kommt besser nur in Maßen aufs Buffet. Bei Salaten empfiehlt sich, Grün und Dressing in verschiedenen Schalen anzubieten - dann bleiben die Reste noch ein bis zwei Tage frisch. Gut einfrieren lassen sich außerdem Suppen, Eintöpfe, Braten, Schmorgerichte oder Quiches.

- Auch beim Kuchenbuffet planen Gastgeber am besten solche Kuchen ein, die sich einfrieren lassen: Das sind etwa Rührkuchen, gedeckte Obstkuchen, Biskuit-, Hefe- und Blätterteiggebäck ohne Glasur, Sahne- und Cremetorten. Nicht gut einfrieren lassen sich die meisten Beerenkuchen, Baisers, Makronen und Käsekuchen.

- Liegt Brot aus, schneidet man es besser nicht schon komplett in Stücke, sondern legt es einfach mit einem Messer auf ein Brett zum Selberschneiden. So trocknet es nicht so schnell aus und lässt sich später einfrieren. Oder man wählt statt Brot einfach Brötchen, die sich ohnehin gut für das Gefrierfach eignen.

- Wer genug Verpackungsmaterial bereithält, kann den Gästen etwas zum Mitnehmen einpacken - und den Rest für das Gefrierfach vorbereiten.

(dpa)