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Flein: Keinen Kunstgriff versuchen: So geht der richtige Händedruck

Flein : Keinen Kunstgriff versuchen: So geht der richtige Händedruck

In den Händedruck eines Menschen lässt sich viel hineininterpretieren. Um im Beruf bei der Begrüßung einen guten Eindruck zu machen, kommt es auf das rechte Maß an, erklärt Carolin Lüdemann, Business-Coach aus Flein bei Heilbronn.

Am besten wirkt der Händedruck ganz natürlich - nicht zu lasch, aber auch nicht übertrieben fest. „Versuchen Sie lieber nicht, da etwas hineinzulegen.”

So gebe es etwa den vermeintlichen Kniff, seine Hand so zu drehen, dass sie beim Händeschütteln oben ist. Das soll dem anderen das Gefühl geben, dass man die Oberhand hat. So etwas klappt aber höchstens, wenn es subtil geschieht. Gehen Berufstätige dabei plump vor, geht der Schuss nach hinten los. Der Otto-Normal-Angestellte ohne Doktor in der Psychologie des Händeschütteln versucht es also besser gar nicht.

Die Hand sollte nicht gewölbt sein, damit sich die Handinnenflächen beim Begrüßen berühren. „Manche Frauen reichen einem außerdem nur die Fingerspitzen, das wirkt, als ob sie einen Handkuss erwarten.” Ein weiterer Fehler: Den Arm zur Begrüßung zu weit auszustrecken. Das hält den anderen übermäßig auf Distanz. Der Ellbogen bleibt beim Händeschütteln also besser in Körpernähe.

(dpa)