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Wismar: Kaum weibliche Führungspersonen in Forschungsorganisationen

Wismar : Kaum weibliche Führungspersonen in Forschungsorganisationen

An außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie der Leibniz-Gemeinschaft sind weibliche Chefs die Ausnahme. Nur rund jede neunte Führungsposition (11,3 Prozent) war dort 2010 mit einer Frau besetzt.

Das geht aus den „vhw Mitteilungen” (Ausgabe 2/2013) hervor, der Zeitschrift des Verbandes Hochschule und Wissenschaft im Deutschen Beamtenbund. 2011 waren es nach einer Statistik der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz 12 Prozent. Neuere Zahlen liegen nicht vor. Zum Vergleich: An den Hochschulen ist der Frauenanteil unter den Professoren im vergangenen Jahr auf über 20 Prozent geklettert.

Dabei gab es jedoch 2010 deutliche Unterschiede zwischen den außeruniversitären Forschungsorganisationen. Spitzenreiter ist die Max-Planck-Gesellschaft. Dort lag der Frauenanteil in Führungspositionen bei 18,6 Prozent. Auf Rang zwei folgte die Leibniz-Gemeinschaft (10,9 Prozent). Unterdurchschnittlich war der Frauenanteil bei der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (8,4 Prozent) sowie bei der Fraunhofer-Gesellschaft .

(dpa)