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Homeoffice einrichten: 3 Tipps um zu sparen​

Nicht nur bei Corona : Homeoffice einrichten: Drei Tipps zum Sparen

Ein eigenes Homeoffice einzurichten, kostet unweigerlich Geld. Es gibt jedoch viele einfache Wege, um Geld zu sparen. Dabei geht es nicht nur darum, für neue oder alte Einrichtungsgegenstände möglichst wenig zu bezahlen.

Auch in steuerlicher Hinsicht eröffnen sich einige interessante Optionen. Das gilt insbesondere dann, wenn man die Möglichkeit hat, ein eigenes Arbeitszimmer einzurichten.

1. Tipp: Mit gebrauchten Einrichtungsgegenständen Geld sparen

Wer sein Homeoffice günstig einrichten möchte und mit gebrauchten Einrichtungsgegenständen kein Problem hat, besitzt viele Möglichkeiten. Die einfachste wäre, Verwandte und Freunde zu fragen. Viele Leute haben Sachen, die sie nicht mehr brauchen und einfach nur herumstehen. Vielleicht hat man Glück und bekommt beispielsweise einen gebrauchten Bürostuhl für ein paar Euro oder sogar geschenkt.

Auch die Suche in speziellen Facebook-Gruppen oder auf Plattformen wie eBay-Kleinanzeigen.de ist vielversprechend. Viele Menschen sind froh, wenn ihre alten Einrichtungsgegenstände ein neues Zuhause finden, anstatt einfach nur Platz wegzunehmen und irgendwann auf dem Müll zu landen.

2. Tipp: Neuware gezielt günstig kaufen

Für Menschen, die ihr heimisches Büro lieber mit Neuware einrichten möchten, gibt es ebenso einige Spar-Optionen. Einfach ins nächstbeste Geschäft zu gehen, ist in den seltensten Fällen zu empfehlen. Es sei denn, dass das Geschäft bietet seine Produkte im Rahmen einer Aktion gerade besonders günstig an. Auf jeden Fall lohnt es sich, erst einmal die Preise für bestimmte Einrichtungsgegenstände online zu vergleichen, um zielsicher das günstigste Angebot zu finden.

Noch mehr Geld lässt sich sparen, wenn man einen vergleichsweise günstigen Preis mit einem Gutschein noch weiter senken kann. Um passende Gutscheine zu finden, lohnt sich ein Blick auf entsprechende Seiten. Die Berliner Gutscheinexperten sind hierfür ein Beispiel.

3. Tipp: Mit dem Homeoffice Steuern sparen

Im Zuge der Corona-Krise arbeiten mehr Arbeitnehmer als jemals zuvor von zu Hause aus. Das Homeoffice bedeutet für viele von ihnen eine große Umstellung und ist meist auch mit zusätzlichen Kosten verbunden. Um diese Mehrbelastung aufzufangen, gewährt der Staat einige Steuererleichterungen. Arbeitnehmer, die auf das Homeoffice ausweichen mussten, können eine Pauschale von 5 Euro pro Tag für einen Zeitraum von maximal 120 Tagen geltend machen. Für das Jahr 2020 können Arbeitnehmer also bis zu 600 Euro an Steuern sparen. Diese Regelung gilt auch für das Jahr 2021.

Noch mehr lässt sich sparen, wenn man daheim in einem eigenen Arbeitszimmer arbeitet. Um ein Arbeitszimmer handelt es sich jedoch nur, wenn es fast ausschließlich zum Arbeiten genutzt wird. Die heimische Küche oder das gemütliche Wohnzimmer scheiden als mögliche Arbeitszimmer also aus. Wer in einem Arbeitszimmer arbeitet, hat den Vorteil, die Kosten von der Steuer absetzen zu können, die ihm durch das Arbeitszimmer entstehen. Dazu gehören die anteiligen Ausgaben für Strom, Miete oder Nebenkosten.

Stellt das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit dar, lassen sich die anteiligen Kosten in voller Höhe steuerlich geltend machen. Wird es nur ergänzend genutzt, lässt sich die Steuerlast um maximal 1.250 Euro verringern. Absetzen lassen sich aber auch Arbeitsmittel, beispielsweise ein Bürostuhl, ein Bildschirm oder Druckerpapier.

Entscheidend ist, dass diese Gegenstände fast ausschließlich für berufliche Zwecke Verwendung finden. Ist dies der Fall, lassen sie sich mit bis zu 952 Euro brutto von der Steuer absetzen.