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Nürnberg: Schimmelgefahr bei feuchten Trockenbauwänden

Nürnberg : Schimmelgefahr bei feuchten Trockenbauwänden

Werden Trockenbauwände durch Wasserschäden nass oder sind sie ständig Feuchtigkeit ausgesetzt, bildet sich Schimmel. Selbst wenn das befallene Material getrocknet werden könne, werde es nie mehr schimmelfrei, erläutert Baubiologe Uwe Dippold aus Nürnberg vom gemeinnützigen Verein Biolysa für Gesundes Wohnen und Leben.

Er rät dazu, die feuchten Wände komplett abzubauen. Dabei sollte man vermeiden, dass sich Staub entwickelt und im Raum verteilt. Denn das verbreite auch die Sporen weiter.

Trockenbauwände werden gerne von Heimwerkern bei Umbauten in Eigenregie hochgezogen. Die Gipskarton- oder Gipsfaserplatten sind einfach zu verarbeiten. Sie kommen auf Ständer aus verzinken Blechprofilen oder aus Holz.

Gerade an den Innenseiten der hohlen Konstruktionen wachse Schimmel. Dessen Sporen gelangen durch Ritzen und Spalten in den Wohnraum und damit in die Atemluft der Bewohner.

(dpa)