1. Leben
  2. Bauen und Wohnen

Neue Gemütlichkeit: Warum wir uns jetzt auf den Herbst freuen können

Neue Gemütlichkeit : Warum wir uns jetzt auf den Herbst freuen können

Angesichts der doch milden Temperaturen im September können wir ihn vielleicht noch eine Weile ausblenden, allerdings steht eines fest: Der Herbst naht. Nach einem Sommer, der nicht mit allzu vielen Hitzetagen und Veranstaltungen glänzen konnte, wirken die kühlen Temperaturen fast schon verfrüht. Verzweifeln muss allerdings niemand: Mit ein paar Tricks lassen sich die eigenen vier Wände schnell zu einem gemütlichen Rückzugsort umwandeln, den man kaum noch verlassen möchte.

Fall(ing) in Love – mit dem warmen Farbspektrum

Farben haben einen viel größeren Einfluss auf unsere Befindlichkeit, als man vielleicht vermuten mag. Diese Verbindung geht so weit, dass Farben wie Burgunderrot, Orange oder sattes Dunkelgrün uns tatsächlich etwas aufwärmen können, wenn wir nach einem Marsch durch Nieselregen wieder nach Hause kommen.

Wer allerdings nicht alle sechs Monate streichen möchte, sollte sich eher an den Details austoben: Decken, Kissen und schwere Vorhänge kommen zum Herbst 2020 in reichhaltigen Farbtönen daher, die aus der trockenen Heizungsluft fast schon eine Umarmung machen. Auch Muster können deutlich dazu beitragen, dass Materialien kurzerhand „kuscheliger“ wirken – zum Beispiel als raffinierte Steppung auf der Tagesdecke.

Düfte als Fest für die Sinne

Worauf man sich im Herbst ebenso freuen kann: Im Sommer verstärken warme Temperaturen Gerüche, weshalb zusätzliche Wohndüfte oft aufdringlich und überladen wirken können. Sobald es sich draußen wieder abkühlt, kann man sich den olfaktorischen Genuss von Duftkerzen, Räucherstäbchen und Diffusoren wieder erlauben, ohne Kopfschmerzen und Übersättigung zu fürchten. Sie haben einen bestimmten Lieblingsduft? Sprühen Sie einen Spritzer auf die Birne ihrer Deckenleuchte.

Da die Dunkelheit der Herbstmonate uns zwingt, öfter bei Kunstlicht zu weilen, erwärmt sich der Duft und strömt durch die Wohnung. Eventuell können Sie diese Methode sogar mit einer dezenten Duftkerze paaren, doch sollten niemals mehr als zwei Düfte kombiniert werden.

Atmosphäre mit Beleuchtung schaffen

Die korrekte Beleuchtung hat in vielerlei Lebenssituationen einen unheimlich großen Stellenwert: Natürliches Licht fördert das Wohlbefinden, Laternen und Leuchten zum Beispiel die Sicherheit im Straßenverkehr und im Film entscheidet Beleuchtung sogar darüber, ob eine Szene uns zum Weinen bringt. Diese Macht lässt sich auch zugunsten der Gemütlichkeit eines Wohnraums einsetzen. Wichtig dabei ist vor allem die Lichtfarbe. Diese wird in Kelvin gemessen – je weniger Kelvin, desto wärmer ist das Licht. Zur Orientierung: Tageslicht gilt mit 6500 Kelvin als sehr kühl.

Für Wohnräume, in denen man abends eher zur Entspannung verweilt, gibt wärmeres Licht eine tolle Gemütlichkeit. „Arbeitsräume“ wie etwa Küche oder Bad profitieren hingegen von einem eher kühleren Licht. Doch ist auch die Art der Beleuchtung nicht unerheblich: Lichterketten oder Standleuchten können die Gemütlichkeit eines Raumes deutlich verstärken. Noch besser aber ist das atmosphärische Flackerlicht aus einem Kaminofen. Bei Online-Fachanbietern findet sich eine überzeugende Auswahl, die den passenden Ofen für jede Art von Raum bereitstellt. Besonders schön: Ein Kaminofen bietet nicht nur stimmungsvolles Licht, sondern gleichzeitig auch eine beruhigende Geräuschkulisse und Wärme.