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Berlin: Mit Sensoren und Zeitschaltuhr: Automatische Bewässerungsanlagen

Berlin : Mit Sensoren und Zeitschaltuhr: Automatische Bewässerungsanlagen

Für Gartenliebhaber, die bereit sind, etwas Geld in die Hand zu nehmen, sind Anlagen zum Bewässern mit Bodenfeuchtesensoren eine Alternative zum Gießen. Die Messgeräte liegen zum Beispiel fünf bis acht Zentimeter tief unter dem Rasen.

Sie aktivieren das System, wenn der Wurzelbereich zu trocken wird, und blockieren die Bewässerungsautomatik bei Regen, erklärt Jürgen Herrmannsdörfer vom Bundesverband Einzelhandelsgärtner.

Laut Johannes Welsch vom Industrieverband Garten können Gartenbesitzer, die ein Bewässerungssystem mit Zeitschaltuhr, Bodenfeuchtesensor und Tröpfchen- oder Sprinklersystem haben, sorgenfrei drei oder vier Wochen Sommerurlaub machen. Einsteigerpakete ohne Schaltuhr und Sensoren gibt es ab 60 Euro.

Die Kosten bei ausgeklügelten Anlagen hängen Herrmannsdörfer zufolge von Größe und Zuschnitt des Gartens, der Art des Bewuchses, dem Wasserdruck, der Lage der Zuleitung und der Bodenbeschaffenheit ab.

Der neueste Trend bei Bewässerungsanlagen ist das Smart Gardening. Einige Hersteller bieten auch vom Hobbygärtner bedienbare und erschwingliche Systeme an, die sich mit dem Smartphone verbinden lassen. „Dann kann ich auch im Türkeiurlaub sehen, wenn der Boden zu trocken wird, und einstellen: Jetzt bitte gießen”, sagt Welsch.

(dpa)