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Köln: Können mehr als erwartet: Mini-Akkuschrauber überzeugen im Test

Köln : Können mehr als erwartet: Mini-Akkuschrauber überzeugen im Test

Mini-Akkuschrauber bauen Schränke, Regale, Betten und sonst alles mögliche auf. Sie befestigen Schraube um Schraube im Akkord, die man sonst mühevoll mit dem Schraubenzieher eindrehen müsste. Auch für kleinere Bauprojekte taugen sie. Die Zeitschrift „Selbst ist der Mann” (Juli 2016) hat zehn Modelle geprüft - mit positivem Ergebnis.

„Wir haben solche Geräte schon mal getestet und waren überrascht, wie viel man damit tun kann”, erklärt Redakteur Peter Baruschke. Das beteiligte Prüfinstitut Tüv Rheinland hatte im Vorfeld erwartet, dass sich 20 bis 30 Schrauben mit der Laufleistung der Akkus verarbeiten lassen. „Am Ende waren es teils weit über 100.” Und das bei nur einer Akkuspannung von vier Volt ohne Vorbohren des Holzes. Aber ausgerechnet bei den gelobten Akkus fiel etwas auch negativ auf: „Sie brauchen oft ziemlich lange, bis sie wieder voll sind”, berichtet Baruschke. Üblich seien drei Stunden, ein Gerät benötigte zehn.

Grundsätzlich lässt sich sagen: „Die ganz billigen Geräte um die 10 Euro sind eher nicht zu empfehlen”, sagt Baruschke. Die Modelle in der Preisspanne 35 Euro bis 50 Euro schnitten aber alle gut ab. Testsieger sind das Modell CS 3653 LC von Black&Decker (Note 1,7), CSD 4107 BG von Ryobi (Note 1,8) und IXO von Bosch Note 1,9.

(dpa)