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Berlin: Hauseigentümer kritisieren Pläne für Mietpreisbremse

Berlin : Hauseigentümer kritisieren Pläne für Mietpreisbremse

Der Eigentümerverband „Haus & Grund” hat die Pläne der großen Parteien kritisiert, auch bei Neuvermietungen eine Mietpreisbremse einzuführen. Der stellvertretende Generalsekretär Kai Warnecke sagte am Samstag im Deutschlandradio Kultur, die Mieten seien 2012 in Deutschland real um 0,8 Prozent gesunken.

Dass die Wohnkosten trotzdem gestiegen seien, gehe vor allem auf die Energiepreise zurück, die sich wegen der Energiewende so verteuert hätten. Hier müsse man eigentlich anpacken.

Nach Darstellung Warneckes stiegen die Mieten von 2011 auf 2012 selbst in Städten wie Berlin und Hamburg im Schnitt nur um 1,2 beziehungsweise 1,7 Prozent. Auch wenn es in diesen Städten einige Quartiere mit starken Preissprüngen gebe, würden gerade die privaten Vermieter „oft über Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte die Mieten nicht erhöhen”. So liege die Durchschnittsrendite für eine Mietwohnung in Deutschland bei 2,14 Prozent. „Dann kann man wohl nicht sagen, dass es hier darum geht, tatsächlich Reichtümer einzufahren.”

Nach der SPD will jetzt auch die CDU eine Preisbremse bei Neuvermietungen in ihr Wahlprogramm aufnehmen.

(dpa)