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Foto-Deko gestalten - darauf ist zu achten

DIY-Bilder : Foto-Deko gestalten - darauf ist zu achten

Fotos an die Wände zu bringen, stattet jeden Raum im Handumdrehen mit einer großen Portion Persönlichkeit aus, denn: Fotos bzw. die Motive auf den Bildern sind ein Stück weit sicherlich der Spiegel zur Seele.

Klar outet sich der Familienmensch mit reichlich Bildern seiner Liebsten. Der Fan von Flora, Fauna und Co. hingegen platziert Parkansichten im Wohnraum und präsentiert damit, was er erlebt hat bzw. was er vor die Linse bekommen hat.

Worauf jedoch ist zu achten, bevor der Fotodruck online geordert und anschließend an die Wand gebracht werden kann? Auf einen entsprechenden Dienstleister, der vielseitige Umsetzungen in hoher Qualität anbieten kann. Anhand deren Leistungen wird deutlich, worauf es bei der Wahl eines Foto-Dienstleisters ankommt. Über die Details dazu informiert der folgende Beitrag.

 Für mehr Spannung an den Wänden: Layouts und Formate

Hochformat und Querformat sind zwar kein Auslaufmodell, denn natürlich gibt es auch weiterhin Motive, die in die Breite gehen und Motive, die in die Höhe gehen, allerdings bieten nur professionelle Fotoateliers ihren Kunden auch wirklich eine große Bandbreite an Bildschnitten an.

Das bedeutet: Wer den Sonnenauf- oder -untergang über dem Meer eingefangen hat, sollte diesen auch in einem möglichst breiten Querformat auf eine Fotoleinwand bringen dürfen. Platziert über dem Sofa im Wohnzimmer oder über dem Bett im Schlafzimmer lädt das Bild sicherlich zum Träumen ein. Der Blick vom Fuß des Eifelturms hinauf zur Spitze stellt das Pendant dar - das extreme Hochformat, das ebenfalls von einem professionellen Dienstleister umgesetzt werden könnte.

 Motive mit satten Farben kommen auf glänzenden Papiersorten kontrastreicher und strahlender zur Geltung. Präzise und detailgetreu werden auf diesen Aufnahmen die Blumen in der Hand des Mädchens dargestellt.
Motive mit satten Farben kommen auf glänzenden Papiersorten kontrastreicher und strahlender zur Geltung. Präzise und detailgetreu werden auf diesen Aufnahmen die Blumen in der Hand des Mädchens dargestellt. Foto: pixabay.com/smblake

Neben diese Format-Klassiker reihen sich immer häufiger auch quadratische Bilder, die auch gerne zu dritt in einer Reihe gehängt ein Gesamtmotiv bilden oder einzelne Motive einer Serie aufgreifen. Für Fotoserien sind zudem verschiedene Layouts denkbar, wie beispielsweise Collagen, die einen Mix aus Hoch- und Querformat ermöglichen.

 Für leuchtende Farben: Papier und Fotofinish

Die Papiersorte ist nur die Grundlage, das Finish ist das, was darüber liegt. Gemeinsam tragen sie dafür Sorge, dass ein Bild in all den fotografierten Farbnuancen an die Wand kommt - und dort für Farbbrillanz sorgt. Professionelle Fotoateliers wissen um die Besonderheiten der unzählig vielen Papiersorten, die vom Fotopapier mit glatter Oberfläche bis hin zum extra dicken Fotokarton reichen. Zwischen mattem Premiumpapier und einer hochglänzenden Oberfläche ist dazwischen alles möglich - doch nicht alles ist für jedes Motiv sinnvoll.

Während das Fotopapier die Unterlage des Bildmotivs bildet, ist das Fotofinish quasi die Veredelung des Fotos. Dass zwischen einer matten Papieroberfläche und einer hochglänzenden Variante unterschieden wird, ist in der Praxis bekannt, nur diese Unterschiede kennt kaum jemand:

  • Das glänzende Fotofinish ist gut geeignet für einen Schnappschuss des Nachwuchses, der bunt gekleidet inmitten einer grünen Wiese sitzt und dort einen kunterbunten Blumenstrauß zusammenstellt. Die glänzende Oberfläche sorgt für starke Kontraste und bringt das Motiv gestochen scharf auf die Leinwand. Die Farben wirken lebendiger und frischer, die Detaildarstellung ist präzise. Aber Achtung: Bilder mit dunklen Flächen sind für das glänzende Fotofinish ungeeignet, weil das Papier stark reflektiert. An der Wand könnte es so zu unschönen Spiegelungen kommen. Darüber hinaus sollte ein glänzendes Bild hinter Glas, um Fingerabdrücke zu vermeiden.
  • Das matte Fotofinish verleiht dem Bild eine eher edle Note, obgleich die Bilder deutlich dezenter wirken als das Hochglanz-Finish. Das Porträt der Einschulung oder der Kommunion sowie das Bild des Urenkels auf dem Schoß der Urgroßeltern ist sicherlich ein gutes Beispiel, bei dem das matte Fotofinish der Besonderheit des Moments Rechnung trägt. Auch auf großflächigen Wandbildern und Aufnahmen in Schwarz-weiß ist das matte Fotofinish eine gute Wahl. Wer auch hier einen Nachteil benennen will, wird die geringere Sättigung des Bildes sowie den schwächeren Kontrast erkennen, dafür ist das matte Fotofinish aber auch deutlich unempfindlicher gegen Fingerabdrücke.

 Kann jedes Foto zur Foto-Deko werden?

Wer seine Kamera oder sein Smartphone nicht gerade so einstellt, dass nur Bilder in Miniatur-Auflösung aufgenommen werden, kann kaum etwas falsch machen. Die zwei Grundregeln eines Bildes, das zur Foto-Deko taugt, lauten nämlich: Das Motiv muss emotionsgeladen sein - und das ist letztlich jedes Motiv, das das Herz berührt. Darüber hinaus muss die Auflösung des Bildes groß genug sein, um auf Leinwand gedruckt werden zu können - ohne an Schärfe zu verlieren.

Tipp: Wer keinen Blick auf für Gestaltung hat, sollte den Profis im Fotoatelier das optische Finish der Bilder überlassen. So kann aus einem Schnappschuss und einem grafischen Element nicht nur eine schöne Foto-Deko werden, sondern auch ein schönes Foto-Geschenk.

(vo)