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Frankfurt: Flüchtlingen ein Zuhause bieten: Tipps rund um den Mietvertrag

Frankfurt : Flüchtlingen ein Zuhause bieten: Tipps rund um den Mietvertrag

Wer einen Flüchtling aufnehmen will, kann sich bei den zuständigen Behörden melden. In der Regel ist das Sozialamt der Kommune zuständig. In Begegnungsstätten und örtlichen Flüchtlingsberatungsstellen können hilfsbereite Bürger potenzielle Mieter treffen und kennenlernen.

Darauf weist der Verein Pro Asyl in einem Leitfaden auf seiner Homepage hin (www.proasyl.de).

Ist der Status des Flüchtlings noch nicht geklärt, sind nur Mietverträge mit der zuständigen Kommune möglich. Bei dieser Art der Vermietung könne es häufiger zu Bewohnerwechseln in der Wohnung kommen, erklärt Gerold Happ vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Wer Flüchtlinge kostenfrei oder günstig bei sich wohnen lässt, sollte mit der Kommune zumindest geeignete Kostenübernahmeregelungen für Heizung oder Erstausstattung treffen, rät Pro Asyl.

Ist der künftige Mieter schon als asylberechtigt anerkannt, wird ein ganz normaler Mietvertrag abgeschlossen, erklärt Happ. Doch Achtung: Wer in einer Mietwohnungen lebt, muss seinen Vermieter vorab informieren. Dieser muss dem Untermietvertrag zuerst zustimmen. Die Tatsache, dass es sich dabei um Flüchtlinge handelt, sollte diese Entscheidung nicht beeinflussen, erklärt Siegmund Chychla vom Mieterverein zu Hamburg. Flüchtlinge seien Untermieter wie jeder andere auch.

(dpa)