1. Leben
  2. Bauen und Wohnen

Bonn: Die Christrose will nicht gestört werden

Bonn : Die Christrose will nicht gestört werden

Christrosen (Helleborus) trotzen Schnee und Kälte - und bilden dabei auch noch weiße oder grüne, rosafarbene oder dunkelrote Blüten. Sie benötigen allerdings Zeit zur Entwicklung. Hobbygärtner sollten die Pflanzen auch möglichst ungestört wachsen lassen, erklärt der Zentralverband Gartenbau. Zu viel Pflege wie das Lockern des Bodens schade der Pflanze.

Ob im Kübel oder im Beet, Christrosen sind ausgesprochen langlebige und ausdauernde Stauden für einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Hobbygärtner sollten sie nicht umpflanzen. Auch auf Gartenarbeiten in nächster Nähe, bei der ihr flaches Wurzelwerk angegriffen wird, reagieren Christrosen empfindlich.

Der Winterblüher fühlt sich in durchlässigem, humusreichem, kalk- und etwas lehmhaltigem Boden wohl. Während der Blütezeit mögen die Pflanzen zwar Feuchtigkeit, doch auch trockene Sommermonate können ihnen wenig anhaben - sobald sie gut eingewurzelt sind.

Christrosen, die zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) zählen, eignen sich mit ihrem kompakten Wuchs und den langlebigen Blüten auch für die Bepflanzung von Gräbern. Die Blüten sind daneben dankbare Schnittblumen. Nachdem ein bis zwei Staubblattkreise geöffnet sind, sollten Hobbygärtner sie ernten. Zur besseren Wasseraufnahme werden die Stielenden kreuzweise eingeschnitten, bevor sie in die Vase kommen.

(dpa)