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Stuttgart: Windböen können Fahrzeuge mehrere Meter zur Seite drücken

Stuttgart : Windböen können Fahrzeuge mehrere Meter zur Seite drücken

An stürmischen Herbsttagen kann plötzlicher Seitenwind Auto- und Motorradfahrer mehrere Meter aus der Spur drücken. Der Auto Club Europa (ACE) verdeutlicht an einer Beispielrechnung, wie gefährlich Windböen sind: Trifft eine Böe mit 72 km/h bei einer Fahrgeschwindigkeit von 100 km/h auf die Fahrzeugflanke, wird der Wagen mindestens einen Meter zur Seite gedrückt.

Bei Fahrtempo 140 km/h seien es sogar mindestens vier Meter - daher könne das Fahrzeug schnell von der Straße abkommen oder in den Gegenverkehr geraten.

Grundsätzlich empfiehlt der ACE, an stürmischen Tagen langsam zu fahren und möglichst aufs Überholen zu verzichten. Gerade bei Überholmanövern sei die Gefahr groß, von einem seitlichen Windstoß überrascht zu werden, wenn man aus dem Windschatten des überholten Wagens wieder herausfährt.

Beim Parken sollten Autofahrer Plätze unter Bäumen meiden, damit der Wagen nicht von herabfallenden Ästen getroffen wird, und außerdem die Handbremse anziehen. Denn starker Sturm könne Autos durchaus in Bewegung setzen, wenn die Parkbremse nicht aktiviert ist. Bei Autos mit Skibox oder Gepäckträger auf dem Dach vergewissern sich Fahrer am besten vor jedem Start, dass Schrauben und Riemen noch fest sitzen.

(dpa)