Losheim am See: Wechseln mit Bedacht: Reifen richtig einlagern

Losheim am See: Wechseln mit Bedacht: Reifen richtig einlagern

Allmählich steht der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen an. Wer dies in einer Werkstatt erledigen lässt, sollte einen Termin absprechen. Erfahrungsgemäß ist vor allem zum Wochenende hin der Andrang groß.

Absolviert man den Reifentausch in eigener Regie, gilt es einiges zu beachten, erläutert die Sachverständigenorganisation KÜS in Losheim am See.

So sollte der Reifen ebenso das Rad gründlich nach Schäden untersucht werden. Bei älteren Reifen können Einschnitte in der Reifenflanke sein, ebenso Ausbeulungen. Diese lassen auf einen Schaden in der Reifenstruktur schließen. Im schlimmsten Fall kann der Reifen während der Fahrt platzen, warnen die KÜS-Fachleute.

Die Profiltiefe, gemessen in der Mitte der Lauffläche, muss laut Gesetz mindestens 1,6 Millimeter betragen. Die KÜS empfiehlt für eine sichere Fahrt bei allen Witterungsbedingungen für Sommerreifen drei Millimeter.

Man sollte zudem prüfen, ob die Reifen gleichmäßig abgefahren sind. Sind die Unterschiede gravierend, so sollte man den Grund in der Werkstatt abklären lassen. Ursache kann eine falsche Einstellung des Sturzes oder der Spur sein. Vor allem die sehr genau justierten Fahrassistenzsysteme in modernen Fahrzeugen reagieren prompt auf ungleiche Reifen. Permanente Fehlermeldungen sind oft die Folge.

Vor der Einlagerung, empfehlen die Fachleute, sollten die Winterpneus gründlich von Schmutz, vor allem Bremsenstaub und Streusalz, gesäubert und für die Lagerzeit der Luftdruck um 0,5 bar über den vom Hersteller empfohlenen Mindestdruck erhöht werden.

„Bitte kühl, dunkel, trocken und mäßig belüftet lagern!“ Dieser Hinweis gilt nicht nur für Lebensmittel wie etwa Gemüse, sondern auch für Reifen. Der Pneu bleibt so länger geschmeidig und behält seine positiven Eigenschaften besser.

Grundsätzlich ist stehende Lagerung von Kompletträdern gegenüber der liegenden zu bevorzugen, da die Reifenflanke empfindlicher ist als die Lauffläche. Ein Felgenbaum oder eine Aufhängung etwa an der Garagenwand vermeidet solche üblen Dinge wie Druckstellen an der Aufstandsfläche oder der empfindlichen Flanke.