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Von der Lust am Schrauben und Basteln: Männer und ihre Autos

Männer und ihre Autos : Von der Lust am Schrauben und Basteln

Männer und ihre Autos - das ist fast schon ein Klassiker der Stereotype. Aber warum auch nicht? Immerhin hat der Mann, der sein Auto selber reparieren kann oder zumindest eine Ahnung davon hat, wie die Mechanik des Autos funktioniert, einen klaren Vorteil gegenüber denjenigen Autofahrern, die mit jeder Kleinigkeit in die Werkstatt müssen.

Wer sich gar einen Oldtimer oder Klassiker leistet, der profitiert besonders von diesem Wissen. Er kann Defekte entspannter angehen und spart sehr viel Geld. Wer sich noch nicht sicher fühlt, der kann sich ohne Probleme die benötigten Fähigkeiten aneignen.

Was Sie unbedingt beachten sollten, wenn Sie Ihr Auto selber reparieren

Mancher KFZ Besitzer hat den Autonarren schon in die Wiege gelegt bekommen und sich frühzeitig ein gewisses technisches Verständnis rund ums Auto angelegt. Aber grundsätzlich kann jeder, der sich nur traut und ein grundlegendes Interesse für sein Auto aufbringt, sich das nötige Wissen aneignen, um wenigstens die wichtigsten Autokrankheiten heilen zu können.

Fachliteratur und gute Anleitungen gibt es zuhauf. Es gibt aber ein paar grundlegende Regeln zu beachten, die Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung des erlernten Wissens sind:

  • Keine Reparatur ohne das richtige Werkzeug!
  • Sparen Sie nicht am falschen Ende - das richtige Werkzeug aus dem Fachhandel zahlt sich aus
  • Legen Sie sich eine Grundausrüstung an Werkzeug zu
  • Arbeiten Sie sich thematisch langsam durch die Bereiche des Autos
  • Halten Sie sich genauestens an die Reparaturanleitungen - Kreativität ist hier nicht gefragt

Überfordern Sie sich nicht, sondern arbeiten Sie sich langsam durch die Themen

Wer sich seine Grundausstattung im Fachhandel besorgt, spart auf längere Zeit viel Geld, denn die Werkzeuge sind haltbar und können immer wieder verwendet werden. Die richtige Ausstattung ist besonders dann wichtig, wenn Sie einen Oldtimer oder gar einen Trabi haben, mit dem Sie auf dem nächsten Trabi-Treffen so richtig punkten wollen.

Sie sollten es langsam angehen lassen, auch kleine Reparaturen machen Spaß und sparen bares Geld. Fangen Sie daher immer mit kleinen Wartungsarbeiten an. Es bieten sich an: Wechsel der Zündkerzen oder der Austausch des Luftfilters.

Ganz wichtig: Die Sicherheit beachten

Oft muss das Auto aufgebockt werden, damit man überall gut drankommt. Hier ist es immens wichtig, dass Sie niemals unter einem ungesicherten Auto herumkriechen. Der Wagenheber reicht hier nicht aus! Das Auto muss immer auf stabilen Unterstellböcken, die die Last tragen, aufgebockt sein.

Ideal ist natürlich eine Hebebühne, die das entspannte Arbeiten im Stehen unter dem Auto ermöglicht. Das Problem hierbei ist nur, dass wohl die wenigsten Autobesitzer eine solche Hebebühne in der Garage haben. Aber hier gibt es die Lösung, dass man sich einen Werkstattplatz in einer Autowerkstatt mietet. Dieses Angebot gibt es in vielen Städten. Die benötigten Autoteile können auch online bestellt werden. Die Garage lässt sich mit der richtigen Ausrüstung so in eine gute und ausreichende Hobbywerkstatt ausrüsten.

Achten Sie darauf, dass Sie eine gute Werkbank zum Schrauben haben. Gutes Licht und die Versorgung mit Steckdosenleisten sorgen dafür, dass Sie jederzeit auf die elektrischen Geräte zugreifen können.

(vo)