VW T-Roc: Volkswagen hat wieder ein Cabrio im Angebot

VW T-Roc : Volkswagen hat wieder ein Cabrio im Angebot

Schon beim ersten Blick sind sämtliche Bedenken ad acta gelegt. Die Proportionen passen. Das Designteam um Klaus Bischoff hat die Kombination aus SUV und Cabrio bestens umgesetzt. Der T-Roc macht als Cabrio sowohl mit geöffnetem als auch mit geschlossenem Dach eine richtig gute Figur.

Mit einer Länge von 4,27 Meter ist die Frischluftvariante knapp vier Zentimeter länger als der Ende 2017 vorgestellte kompakte SUV. Exakt um das Maß hat auch der Radstand zugelegt. Das war notwendig, um Raum für den Verdeckkasten, in dem sich die Haube plan mit der Karosserie ablegt, zu schaffen. Zudem sollte das Ladeabteil nicht zu klein werden. Es fasst nun 284 Liter und damit etwa 100 Liter weniger als der konventionelle T-Roc.

Da die hinteren Lehnen kinderleicht vorzuklappen sind - eine Durchladeöffnung ist ansprechend groß -, lässt sich der Stauraum problemlos erweitern. Auf der anderen Seite aber sollten Fondpassagiere keinesfalls zu wenig Platz haben. Nach einer Sitzprobe lässt sich feststellen, dass es sich bei einer Körpergröße von 1,83 Metern im Fond noch bequem reisen lässt. Selbst dann, wenn davor eine gleich groß gewachsene Person an Bord ist. Der Einstieg durch die im Vergleich zum T-Roc etwa 25 Zentimeter längeren Türen ist aufgrund der Easy-Entry-Funktion auch nach hinten bequem.

Und in Sachen Kopffreiheit gibt es beim geschlossenen Dach ebenfalls keine Kritik. Da ist noch reichlich Luft zwischen Haupthaar und dem in Tradition von Käfer, Golf und Beetle eingesetzte Stoffverdeck. Die verbindenden Längsnähte der Außenhautstoffe (Mittelbahn und zwei Seitenteile) sind so ausgelegt, dass sie als zusätzliche Regenrinne dienen. Öffnen und schließen lässt sich die Haube serienmäßig in neun Sekunden per Knopfdruck über einen Zentralschalter in der Mittelkonsole bis zu einer Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde (km/h). Zudem ist die Stoffmütze mit dem Funkschlüssel zu bedienen. Wer sich für das schlüssellose System Kessy entscheidet, der kann das Verdeck mit Handauflegen auf den Türgriff bedienen.

Für den Fall der Fälle haben die Entwickler dem T-Roc Cabrio die entsprechenden Sicherheitsfeatures mit auf den Weg gegeben. So ist hinter den Rücksitzen ein ausfahrbarer Überschlagschutz installiert. Das System schnellt in Sekundenbruchteilen nach dem Überschreiten einer definierten Querbeschleunigung oder Fahrzeugneigung im Bereich der Fondkopfstützen nach oben. Zudem ist das Cabrio mit einem verstärkten Frontscheibenrahmen samt zahlreichen weiteren Strukturmodifikationen - etwa im Unterboden sowie in den Seitenteilen, Querträgern und Türen - ausgerüstet.

Für den Antrieb stehen zwei Benziner zur Wahl. Einstieg in die neue Cabrio-Welt von VW ist der Einliter-Dreizylinder mit 115 PS. Zweiter Motor ist der 150 PS starke 1,5-Liter. Beide Triebwerke übertragen ihre Kraft serienmäßig über ein manuelles Sechsgang-Getriebe auf die Vorderräder. Das stärkere Aggregat kann mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden.

Bei der Ausstattung haben die Interessenten die Wahl zwischen der eher designorientierten Ausstattungslinie „Style“ sowie der sportlichen „R-Line“. Serienmäßig ist das Infotainment-System „Composition“ inklusive USB- und Bluetooth-Schnittstellen installiert. Zur technischen Grundausstattung beider Varianten zählen zudem der „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, die Multikollisionsbremse und der Spurhalteassistent „Lane Assist“.

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