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Zulassungen: Neuwagenmarkt um 30 Prozent gesunken

Zulassungen : Neuwagenmarkt um 30 Prozent gesunken

Der Neuwagenmarkt ist in den ersten sieben Monaten diesen Jahres um beinahe ein Drittel gesunken. Im Juli wurden 314.938 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen. Das waren minus 5,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Nach Abschluss der ersten sieben Monate des aktuellen Jahres wurden insgesamt 1.525.560 neue Pkw (minus 30,1 Prozent) in den Verkehr gebracht. Die alternativen Antriebsarten wiesen im Vergleich zum Vorjahresmonat teils dreistellige Zuwächse auf, so das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg in seiner monatlichen Zulassungsübersicht. Die Anzahl der Elektrofahrzeuge wuchs mit 16.798 Neufahrzeugen um plus 181,7 Prozent, ihr Anteil an den Neuzulassungen lag damit bei 5,3 Prozent. 52.488 Hybride bescherten einen Zuwachs von 143,5 Prozent, was einem Anteil von 16,7 Prozent entsprach, darunter 19.119 Plug-in-Hybride (plus 484,7 Prozent) und einem Anteil von 6,1 Prozent. Mit 933 Neuwagen und einem Zulassungsplus von 13,8 Prozent erreichten die erdgasbetriebenen Fahrzeuge einen Anteil von 0,3 Prozent. 784 flüssiggasbetriebene Pkw bescherten hingegen ein Minus von 4,2 Prozent (Anteil 0,2 Prozent). Bemerkenswert: Wohnmobile erzielten im Berichtszeitraum einen Zuwachs von 94,7 Prozent, SUVs plus 3,1 Prozent und Oberklassemodelle konnten sich um 2,7 Prozent verbessern. Bei den übrigen Segmenten zeigten sich Rückgänge, die bei den Mini-Vans (minus 49,5 Prozent), den Großraum-Vans (minus 39,8 Prozent) und den Minis (minus 30,1 Prozent) betrugen. Anteilsstärkstes Segment waren die SUVs (21,8 Prozent), dicht gefolgt von der Kompaktklasse mit 21,1 Prozent.

Bei den deutschen Marken zeigten sich zweistellige Zuwächse bei Mini mit plus 35,7 Prozent, gefolgt von BMW (plus 17,4 Prozent) und Mercedes (plus 10,7 Prozent). Für Porsche (plus 2,4 Prozent) wies die Statistik eine einstellige Steigerung aus. Die Pkw-Neuzulassungen der Marken Smart (minus 51,6 Prozent), Opel (minus 45,2 Prozent), Ford (minus 22,5 Prozent), Audi (minus 20,8 Prozent) sowie VW (minus 3,3 Prozent) lagen zum Teil deutlich hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Die Marke VW erreichte mit 19,0 Prozent den größten Markenanteil an den Neuzulassungen.

Bei den Importmarken wiesen Subaru (plus 63,9 Prozent), Jeep (plus 42,2 Prozent) sowie Mitsubishi (plus 33,4 Prozent) Zulassungssteigerungen von mehr als plus 30 Prozent aus. Rückgänge von mehr als minus 30 Prozent zeigten sich hingegen bei Tesla (minus 66,6 Prozent), Land Rover (minus 39,9 Prozent), Jaguar (minus 38,9 Prozent), Alfa Romeo (minus 33,6 Prozent) und Dacia (minus 32,1 Prozent). Mit einem Neuzulassungsanteil von 7,0 Prozent (plus 8,3 Prozent) war Skoda erneut die anteilsstärkste Importmarke in der Monatsbilanz.

869.169 und damit plus 13,5 Prozent mehr Kfz als im Vorjahresmonat wechselten im Juli 2020 die Halterin oder den Halter. Das Zulassungsplus bei den Besitzumschreibungen zeigte sich dabei in fast allen Fahrzeugklassen.

(amv)