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Friedberg: Neuvorstellung: Subaru XV ist gründlich überarbeitet

Friedberg : Neuvorstellung: Subaru XV ist gründlich überarbeitet

Zweite Generation, gut und schön - doch in der haben die Subaru-Techniker bei dem neuen XV bis auf ein paar Schalter im Innenraum so gut wie alles erneuert oder gründlich überarbeitet.

So ist das Robustheit ausstrahlende Crossover-Modell in der Länge (4,67 Meter) und Breite (1,80 Meter) ein wenig gewachsen. Weitaus entscheidender aber ist der um drei Zentimeter verlängerte Radstand (2,67 Meter), der den Passagieren auf der Rückbank mehr Beinfreiheit beschert. Der Fahrer sitzt auf gut gepolstertem Gestühl vor einem aufgeräumten und übersichtlich gestalteten Cockpit.

Hinter dem Lenkrad liegt ein 4,2 Zoll großes TFT-Display. Mittig und in idealer Sichtachse oberhalb des Armaturenträgers angesiedelt ist ein Display, das, wenn geordert (in der Topausstattung in Serie), beispielsweise die Hinweise des Navigationssystems anzeigt. Darunter liegt der je nach Ausstattung bis zu acht Zoll große Touchscreen, über den Navi, Infotainmentsystem sowie Apple Carplay und Android Auto gesteuert werden können.

Eine Reihe von Ablagen ist Beleg für die Alltagstauglichkeit, die zudem das Ladeabteil mit einem Volumen von 385 Litern unterstreicht. Bei umgeklappten Lehnen der 60:40 geteilten Rückbank und dachhoher Beladung wächst der Stauraum auf bis zu 1310 Liter.

Für den Antrieb stehen nach dem Dieselausstieg lediglich zwei Benziner-Boxer zur Wahl. Beide Triebwerke, ein 1,6 Liter (114 PS) sowie ein Zweiliter-Direkteinspritzer (156 PS), sind zu 80 Prozent neu und übertragen ihre Kraft über eine sehr gut abgestimmte serienmäßige VCT-Automatik mit sieben Fahrstufen generell auf beide Achsen.

Allerdings benötigen beide Motoren hohe Drehzahlen, wenn es um Beschleunigen geht. Zwischen 2000 und 3500 Touren sind die Boxer eher lahm im Antritt. Ab 4000 Umdrehungen pro Minute geht es dann aber richtig zur Sache. Bei Drehmomenten von 150 Newtonmetern (Nm) bei 3600 Touren beziehungsweise 196 Nm bei 4000 Touren ist das kein Wunder, dürfte aber bei sportlicher Fahrweise den Verbrauch (laut Norm 6,4 und 6,9 Liter) mächtig in die Höhe treiben.

Das Fahrwerk ist deutlich besser als beim Vorgänger auf Dynamik ausgerichtet. Zwar geht es mit dem auf SUV getrimmten XV noch immer sehr komfortabel selbst über schlechte Wegstrecken voran, doch enge Kurven meistert der Wagen mit seiner Bodenfreiheit von 22 Zentimetern auch bei flottem Tempo problemlos. Die Lenkung könnte ein wenig direkter sein, gibt aber jederzeit eine gute Rückmeldung von der Straße.

Die hat auf alle Fälle das Eyesight-System immer gut im Blick. Es kombiniert Notbremssystem mit Kollisionswarner, Anfahrt-Kollisionswarner, adaptive Abstands- und Temporegelung, Spurleit- und Spurhalteassistenten. Und das immer serienmäßig. Überhaupt: Subaru hat dem XV eine Menge schon in der 22.980 Euro teuren Basisversion mit auf den Weg zum Kunden gegeben.

Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, Sitzheizung, elektrisch beheizbare Außenspiegel sowie ein hochwertiges Audiosystem samt Smartphone-Anbindung sind dann mit an Bord. Das ist eine Menge Auto fürs Geld, die die zweite XV-Generation bietet.

(amv)