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Leverkusen: Neuvorstellung Mazda CX-5: Der kommt auf leisen Sohlen daher

Leverkusen : Neuvorstellung Mazda CX-5: Der kommt auf leisen Sohlen daher

In den vergangenen Jahren erneuerte Mazda Zug um Zug seine Modellpalette. Mal mit Facelifts oder mit komplett neuen Modellen. Nun hat der japanische Hersteller sich an den Topseller seines Erfolgs gemacht: Den CX-5. Und der kommt nun auf leisen Sohlen daher.

Man merkt es auf den ersten Kilometern. Mazda hat beim neuen CX-5 vor allem den Geräuschpegel im Innenraum drastisch reduziert. Im Passagierabteil ist so gut wie nichts zu hören vom Fahrtwind, dem Abrollen der Reifen oder auch dem Motor. Lediglich beim starken Beschleunigen oder dem betont niedertourigem Fahren dringt das Brummen des 2,2-Liter Diesels (150 PS) gedämpft an die Ohren der Insassen.

Dabei zieht der Motor sehr kräftig durch und überzeugt zudem mit Laufruhe. Überzeugend zudem das Fahrwerk, mit dem es überaus komfortabel selbst über wirklich schlechte Straßenstücke geht, das aber zugleich auch die richtig flotte Kurvenfahrt problemlos ermöglicht.

Gründe dafür, dass es deutlich ruhiger geworden ist - Mazda spricht von einer Verringerung um zehn Prozent bei Tempo 100 -, sind unter anderem gezielte Verbesserungen an den Spaltmaßen, das Absenken der Scheibenwischer hinter das Blech der Motorhaube oder spezielle Dämmmaßnahmen.

Ergonomische Überlegungen waren die Grundlage für Verbesserungen im Innenraum. So wurde die Mittelkonsole leicht angehoben. Die Folge: Die Hebel für die manuelle Schaltung oder Automatikgetriebe rückten um 40 Millimeter, beziehungsweise 60 Millimeter nach oben, liegen nun griffgünstiger.

Das Sieben-Zoll-Zentraldisplay wurde leicht nach oben versetzt, liegt mithin noch besser im Blick des Fahrers, auf den das komplette Cockpit ausgerichtet ist. Die Sitze bieten auf allen Plätzen mehr Komfort und die Rückbank ist jetzt generell dreigeteilt, wobei sich die Lehnen zweistufig in der Neigung verstellen lassen.

Schmaler gezeichnete und tiefer angesetzte Scheinwerfer geben dem SUV in Verbindung mit einer um zehn Millimeter verbreiterten Spur eine kraftvollere Optik. Dazu tragen überdies die um 35 Millimeter nach hinten versetzten A-Säulen bei. Diese Veränderung bringt zudem einen Sicherheitsvorteil mit sich, da sich das Blickfeld des Fahrers dadurch und die geringfügige Verkleinerung der Außenspiegel vergrößert. Da die Gürtellinie im Vergleich zum aktuellen CX-5 etwas tiefer liegt, hat die Sicht nach hinten ebenfalls verbessert.

Für den Antrieb stehen der bekannte 2,2-Liter-Turbodiesel mit 150 PS oder 175 PS sowie zwei Benziner, ein Zweiliter (165 PS) sowie, etwa von August an, ein 194 PS starker 2,5-Liter mit spritsparender Zylinderabschaltung (bei konstant Tempo 80 fünf Prozent) zur Wahl. Allradantrieb ist für die beiden jeweils stärksten Motoren serienmäßig, sonst gegen Aufpreis verfügbar.

So, wie auch eine Reihe von Assistenzsystem (adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-Go-Funktion) oder anderen Komfortfeatures wie beispielsweise eine elektrisch öffnende Hecklappe, ein Head-up-Display, zwei USB-Anschlüsse hinten, Matrix-LED-Scheinwerfer (LED ist Serie) oder Aluräder.

Der Einstiegspreis für den Mazda CX-5 liegt bei 24.990 Euro (kleiner Benziner, Frontantrieb, Sechsganggetriebe), 37.790 Euro kostet der große Benziner in der besten Ausstattungsversion. Der Basisdiesel liegt bei 27.090, der stärkere Selbstzünder mit Automatikgetriebe und Spitzenausstattung bei 39.790 Euro.

(amv)