München: Mega-Wochenende: Wo es sich ballen wird

München : Mega-Wochenende: Wo es sich ballen wird

Volle Straßen und viele Staus erwarten der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC für das kommende Wochenende. Denn so mancher wird es mithilfe eines Brückentages am Montag zum längsten Brückentags-Wochenende seit langem machen - der Reformationstag am Dienstag ist nämlich bundesweit ebenso frei wie Allerheiligen am Mittwoch, 1. November.

In Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ist das ebenfalls ein Feiertag. Zudem starten Baden-Württemberg und Bayern am Wochenende in die Herbstferien.

Das bringt vor allem im Süden der Republik viele Autos auf die Straßen. Und in zahlreichen Bundesländern dauern die Herbstferien an, was für viel Verkehr und hohe Staugefahr nahezu überall in Deutschland sorgen dürfte.

Ein Höhepunkt ist der Freitagnachmittag ab etwa 13 Uhr bis abends, so die Clubs. Am Samstag werden vor allem in Süddeutschland viele auf die Autobahnen drängen, erklärt der ACE. Sonntag und Montag entspanne sich die Lage auf den Autobahnen. Am Dienstag könne es aber wieder ab Nachmittag enger werden.

Hier werden vor allem die nördlichen und östlichen Bundesländer als Schwerpunkte genannt. Am Mittwoch sorgt der Rückreiseverkehr laut der Clubs für weitere Störungen.

Zur Entspannung auf den Straßen soll das Fahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen (zwischen 0 und 22 Uhr) beitragen. Am Mittwoch, 1. November, gilt das Fahrverbot für schwere Brummis auf den Autobahnen in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen sowie in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Wo es sich knubbeln soll

Generell eng wird es in Ballungsräumen wie Berlin, Hamburg, Stuttgart und München, Rhein-Ruhr und Rhein-Main sowie auf den Straßen zu und von den deutschen Küsten. Auf folgenden Strecken sollten Reisende am Wochenende besonders mit Behinderungen oder Staus rechnen:

- Fernstraßen von und zur Nord- und Ostsee
- Großräume Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln und München
- A 1 Köln - Bremen - Hamburg
- A 1/ A 3/ A 4 Kölner Ring
- A 2 Dortmund - Hannover - Berlin
- A 3 Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau
- A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
- A 5 Hattenbacher Dreieck - Karlsruhe - Basel
- A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
- A 7 Hamburg - Hannover - Würzburg - Füssen/Reutte
- 7 Hamburg - Flensburg
- A 8 Karlsruhe - Stuttgart- München - Salzburg
- A 9 München - Nürnberg - Berlin
- A 10 Berliner Ring
- A 11 Berliner Ring - Dreieck Uckermark
- A 19 Dreieck Wittstock Dosse - Rostock
- A 24 Hamburg - Berlin
- A 61 Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach
- A 81 Stuttgart - Singen
- A 93 Inntaldreieck - Kufstein
- A 95/ B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
- A 96 München - Lindau
- A 99 Umfahrung München

Und im Ausland?

Durch die deutschen Feiertage und Ferien werden auch in Österreich volle Transitrouten erwartet, vor allem beim Feierabendverkehr am Freitag und am Samstagvormittag. Bei der Rückreise nach Deutschland kann es an der Grenze zu Wartezeiten kommen. In der Schweiz nennt der ACE vor allem die Gotthard-Autobahn (A2), besonders vor dem Gotthardtunnel als Stauschwerpunkt. Als Ausweichroute könne die San-Bernardino-Autobahn gelten .

(dpa/red)
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